Pflanzen Enzyklopädie / Gartentipps

Samthortensie (Hydrangea aspera subsp. strigosa)

Kategorie: Laubbäume und -sträucher,Saisonpflanzen – Autor: Sylwia – Januar 21, 2012
Samthortensie

Beschreibung: Die Samthortensie  ist eine borstige Subspezies mit schönen, auf der Unterseite weich behaarten, grau-grünen, länglichen Blättern und kunstvollen Blütenständen. Die Fellhortensie toleriert kalkhaltige und trocken werdende Böden. Sie ist empfindlich gegen Frost. Im Juli-September bildet sie flache Blütenstände,


die aus kleinen, blauen fruchtbaren Blüten bestehen, die von weißen sterilen Blüten umgeben sind. Die Samthortensie erreicht bis 2 m Höhe (nach 10 Jahren). Der Wuchs ist aufrecht, die Zweige sind gerade und sie haben eine schuppige Rinde. Geeignet für halbschattige Rabatten, als Solitär oder für Gruppenpflanzung unter Bäumen.

Pflege: In unserem Klima kann die Samthortensie frieren. Wir pflanzen sie in einen großen Topf, der für den Winter ins Gewächshaus gebracht wird. Im Freien angebaut benötigt die Pflanze einen guten Winterschutz. Um die Hortensie sollte man Rinde oder trockene Blätter streuen. Die Samthortensien benötigen einen frischen, feuchten Boden mit leicht saurem pH-Wert. Die Erde sollte reichlich mit verrottetem Kompost oder Mist angereichert werden. Normalerweise benötigen sie halbschattige Stellen, doch manche Gattungen wachsen auch gut in der Sonne. Der Standort sollte geschützt sein, am besten an der Hausmauer, Hecke oder in der Nähe von hohen Bäumen. Wegen der kalten Frühlingswinde sollte man die östliche Ausstellung vermieden. Samthortensie und ihre Sorten benötigen keinen Rückschnitt. Im Frühling sollte man nur die schwachen und kranken Zweige entfernen. Auf sehr sonnigen Stellen benötigen die Hortensien viel Wasser. Die Erde sollte man mit Kompost, Blätter oder Rinde bestreuen.

Vermehrung: Im Sommer durch krautige Stecklinge, die im Frühbeet angebaut werden.

Schädlinge und Krankheiten: Die Blätter werden von Blattläusen beschädigt. Überschüssiges Kalzium im Boden verursacht die Blattchlorose. Außerdem der Echte Mehltau und der Grauschimmel können die welkenden Blütenstände attackieren.


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