Pflanzen Enzyklopädie / Gartentipps

Rose (Rosa) ‘Clair Renaissance’

Kategorie: Laubbäume und -sträucher,Rosen,Saisonpflanzen – Autor: Sylwia – März 9, 2012
Rose Clair Renaissance

Beschreibung: Synonyme ‘Clair’ ™, ’Liliana’ ™ (hybrid tea, Olesen/Poulsen 1990), ‘POUlsyng’, ‘Paul Sing’ (N). Die Rose ‘Clair Renaissance’ ist eine Teerosenhybride und Beetrose aus der Serie  Renaissance ® Collection, die durch L. Pernille Olesen und Mogens N. Olesen gezüchtet wurden (Dänemark 1990). Sie wurde 1995 durch die Firma Poulsen Roser A/S als ‘Liliana’ in den Markt eingeführt. Herkunft – nicht öffentlich.


Die Blüten sind groß (8-10 cm im Durchmesser), gefüllt, rosafarben, sie stehen zu 4-6 auf den Trieben. Der Duft ist recht stark. Sie blüht vom Juni bis Spätherbst. Blätter: glänzend, dunkelgrün. Die Rose ‘Clair Renaissance’ hat einen strauchigen, kompakten Habitus und erreicht 1-1,5 m Höhe.

Pflege: Im Herbst oder im Frühling können wir die Rose richtig pflanzen. Die Stelle sonnig, man sollte aber die Rose ‘Clair Renaissance’ nicht in Südlage anbauen, damit es nicht zur Überhitzung kommt; darüber hinaus sollte der Standort auch luftig sein. Sehr leichte Erden sollte man mit Kompost oder gut verrotteten Mist anreichern, sehr schwere Böden sollte man mit Kompost oder Sand mischen. Der Boden-pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5. Alkalische Böden werden mit Torf gemischt, saure Erden mit Kalkdünger. Bei Dürre die Rosen regelmäßig gießen, aber die Blätter nicht besprühen. Am besten Morgen wässern, damit die Blätter nicht in der Nacht nass sind. Damit die Blüte richtig üppig wird, sollte die Rose im Frühling gut gedüngt werden, z.B. mit verrottetem Mist, Kompost (nur wenn darin keine Rosenblätter sind) oder Mineraldünger. Es ist ratsam die Rose ‘Clair Renaissance’ mit einer dicken Schicht aus Kompost, Stroh,  kompostierten Sägespänen oder kompostierten Nadelbaumrinde zu bedecken. Für den Winter sollte man die Rose mit einer 20-30 cm dicken Erdschicht oder verrottetem Kompost abdecken. In kälteren Regionen sollte man sie dazu noch mit Fichtenzweigen und Jute oder Vlies schützen. Im Frühling sollte man die Rose um die Hälfte kürzen. Dünne und sehr alte Triebe sollte man entfernen.

Vermehrung: Durch Stecklinge oder Okulation.

Krankheiten und Schädlinge: Folgende Krankheiten können auftreten – die Schwarzfleckenkrankheit, der Echte und Falsche Mehltau; der Rosenrost, die Myrothecium-Blattfleckenkrankheit, der Grauschimmel; zu den Schädlingen gehören: Blattläuse, Spinnmilben, Abwärtssteigenden Rosentriebbohrer. Deshalb ist es empfehlenswert gesunde, resistente Sorten zu wählen und sie unter geeigneten Bedingungen anzubauen.



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