Pflanzen Enzyklopädie / Gartentipps

Indische Azalee (Rhododendron simsii, syn. Azalea indica)

Indische Azalee

Beschreibung: Dieser wintergrüne, kompakte Strauch kommt aus China. Die Blätter der Indischen Azalee sind ledrig, eiförmig, grün. In unserem Klima eignen sie sich als winterblühende Zimmerpflanzen. Im Handel gibt es verschiedene Sorten mit gefüllten und halbgefüllten Blüten in verschiedenen Farben. Man kann auch auf einem Stamm veredelte Exemplare finden. Die Indischen Azaleen gehören zu den besonders schönen, blühenden Pflanzen als Geschenk. Azaleen sind giftige Pflanzen für Katzen.


Pflege: Diese Pflanzen werden meistens im Winter gekauft, während der Blütezeit. Man sollte gut verzweigte Exemplare mit vielen Knospen wählen. Im Zimmer benötigt die Indische Azalee eine helle Stelle bei 15-18 Grad C und eine hohe Luftfeuchtigkeit (sie sollte nicht neben Heizkörpern stehen), der Boden sauer, mäßig feucht (sie wird gegossen erst wenn der Boden bis 2 cm tief trocken ist).   Zum Gießen verwenden wir weiches Wasser. Diese Azalee sollte mit speziellem Azaleen-Dünger gedüngt werden. Sie sollte vor Durchzug geschützt werden. Nach der Blüte kann man sie etwas zurückschneiden und in neue Erde umpflanzen. Im Sommer kann man die Indische Azalee in eine halbschattige und kühle Stelle stellen. Im September sollte sie in einem kühlen Raum bei 8-12 Grad C stehen bis die Knospen erscheinen.   Dann kann sie in ein wärmeres Zimmer gestellt werden.

Vermehrung: Durch Stecklinge vom Spätfrühling bis Sommer.

Krankheiten und Schädlinge: Wenn die Knospen abfallen, kann es sein, dass die Erde zu trocken ist. Manchmal kann man die Pflanze retten, indem man den Topf für etwa eine Stunde ins Wasser stellt. Während der Blüte sollte man diese Azalee nicht umstellen, weil sie die Knospen abwerfen kann. Blüten und Blätter können auch bei zu warmer Stelle oder bei zu niedriger Luftfeuchtigkeit fallen. Braune Blattspitzen und blasse Blätter können darauf hinweisen, dass sich zu viel Kalzium in Düngemitteln, Boden oder im Wasser befindet, was die Eisenaufnahme aus dem Boden schwierig macht. In diesem Fall sollte man Düngemitteln verwenden, die reich an Eisen sind und den Boden versauern. Zu den Krankheiten gehört Echter Mehltau, von den Schädlingen können Blattläuse, Spinnmilben, Schildläuse und Weiße Fliegen auftreten.

 


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