Pflanzen Enzyklopädie / Gartentipps

Rose (Rosa) ‘Margo Koster’

Kategorie: Laubbäume und -sträucher,Rosen,Saisonpflanzen – Autor: Sylwia – März 29, 2012
Rose Margo Koster

Beschreibung: Synonyme ‘Sunbeam’. Sie wurde durch D.A. Koster 1931 in Holland gezüchtet. Herkunft: ein Sport Dick Koster. Eine bodendeckende Polyantha-Rose, die manchmal als eine Beetrose angesehen wird. Die Blüten sind gefüllt, lachsrosa, sie messen ca. 3-4 cm im Durchmesser. Sie blüht vom Juni, mit Pausen bis Spätherbst.


Sie sind duftlos. Die Blätter sind sehr charakteristisch, schmal und länglich, leicht glänzend. Der Strauch wächst aufrecht, kompakt und erreicht 0,6-0,75 m Wuchshöhe.

Pflege: Die Stelle sonnig, man sollte aber die Pflanze nicht in Südlage anbauen, damit es nicht zur Überhitzung kommt; darüber hinaus sollte der Standort auch luftig sein. Der Boden tief kultiviert und eher locker, humos, sandig-tonig.  Sehr leichte Erden sollte man mit Kompost oder gut verrotteten Mist anreichern, sehr schwere Böden sollte man mit Kompost oder Sand mischen. Der Boden-pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5. Alkalische Böden werden mit Torf gemischt, saure Erden mit Kalkdünger. Bei Dürre die Rosen regelmäßig gießen, aber die Blätter nicht besprühen. Am besten Morgen wässern, damit die Blätter nicht in der Nacht nass sind. Damit die Blüte richtig üppig wird, sollte die Rose im Frühling gut gedüngt werden, z.B. mit verrottetem Mist, Kompost (nur wenn darin keine Rosenblätter sind) oder Mineraldünger. Es ist ratsam die Pflanze mit einer dicken Schicht aus Kompost, Stroh, kompostierten Sägespänen oder kompostierten Nadelbaumrinde zu bedecken. Für den Winter sollte man die Rose mit einer 20-30 cm dicken Erdschicht oder verrottetem Kompost abdecken. Erfahre mehr zum Thema: Rosen überwintern. Im Frühling sollte man die Rose um die Hälfte kürzen. Dünne und sehr alte Triebe sollte man entfernen.

Vermehrung: Durch Stecklinge oder Okulation.

Krankheiten und Schädlinge: Diese Sorte ist ziemlich resistent gegen Krankheiten. Folgende Krankheiten können auftreten – die Schwarzfleckenkrankheit, der Echte und Falsche Mehltau; der Rosenrost, die Myrothecium-Blattfleckenkrankheit, der Grauschimmel; zu den Schädlingen gehören: Blattläuse, Spinnmilben, Abwärtssteigenden Rosentriebbohrer. Deshalb ist es empfehlenswert gesunde, resistente Sorten zu wählen und sie unter geeigneten Bedingungen anzubauen.


Keine Kommentare »

No comments yet.

Leave a comment