Pflanzen Enzyklopädie / Gartentipps

Rose (Rosa) ‘Boogie Woogie’

Kategorie: Kletterpflanzen,Laubbäume und -sträucher,Rosen,Saisonpflanzen – Autor: Sylwia – März 7, 2012
Rose Boogie Woogie

Beschreibung: Synonyme ‘Poulyc006’. Sie wurde 2002 durch die Firma Poulsen Roser A/S in Dänemark in den Markt eingeführt. Die Rose ‘Boogie Woogie’ ist eine Kletterrose gehört zu der Gruppe Courtyard und wird meistens als eine Parkrose verwendet. Die Blüten sind halbgefüllt, rosafarben, sie stehen zu 3-7 auf einem Trieb und duften nach wilden Rosen. Diese Rose blüht vom Juni bis Herbst.


Die Blätter der Rose ‘Boogie Woogie’ sind klein, dunkelgrün, glänzend. Sie erreicht 1,5-2 m Höhe. Mit Rosen können wir Dahlien pflanzen, sie bilden eine wunderschöne Komposition in der Vase.

Pflege: Die Stelle sonnig, man sollte aber die Rose ‘Boogie Woogie’ nicht in Südlage anbauen, damit es nicht zur Überhitzung kommt; darüber hinaus sollte der Standort auch luftig sein. Der Boden tief kultiviert und eher locker, humos, sandig-tonig. Sehr leichte Erden sollte man mit Kompost oder gut verrotteten Mist anreichern, sehr schwere Böden sollte man mit Kompost oder Sand mischen. Der Boden-pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5. Alkalische Böden werden mit Torf gemischt, saure Erden mit Kalkdünger. Bei Dürre die Rosen regelmäßig gießen, aber die Blätter nicht besprühen. Am besten Morgen wässern, damit die Blätter nicht in der Nacht nass sind. Damit die Blüte richtig üppig wird, sollte die Rose im Frühling gut gedüngt werden, z.B. mit verrottetem Mist, Kompost (nur wenn darin keine Rosenblätter sind) oder Mineraldünger. Es ist ratsam die Rose ‘Boogie Woogie’ mit einer dicken Schicht aus Kompost, Stroh,  kompostierten Sägespänen oder kompostierten Nadelbaumrinde zu bedecken. Für den Winter sollte man die Rose mit einer 20-30 cm dicken Erdschicht oder verrottetem Kompost abdecken. Eine an der Wand wachsende Rose kann man mit einer Strohmatte bedecken. Im Frühling sollte ein Rückschnitt erfolgen, damit die Pflanze eine schöne Form bekommt; die Langtriebe sollte man lassen und die Kurztriebe kürzen. Die alten Triebe sollte man auch dabei entfernen.

Vermehrung: Durch Stecklinge oder Okulation.

Krankheiten und Schädlinge: Folgende Krankheiten können auftreten – die Schwarzfleckenkrankheit, der Echte und Falsche Mehltau; der Rosenrost, die Myrothecium-Blattfleckenkrankheit, der Grauschimmel; zu den Schädlingen gehören: Blattläuse, Spinnmilben, Abwärtssteigenden Rosentriebbohrer. Deshalb ist es empfehlenswert gesunde, resistente Sorten zu wählen und sie unter geeigneten Bedingungen anzubauen.


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