Pflanzen Enzyklopädie / Gartentipps

Rose (Rosa) ‘Comte de Chambord’

Kategorie: Laubbäume und -sträucher,Rosen – Autor: Sylwia – März 9, 2012
Rose Comte de Chambord

Beschreibung: Die Rose ‘Comte de Chambord’ ist eine historische Portland-Rose, die 1858 in Frankreich durch Robert Moreau. Herkunft – ‘Baronne Prévost’ × Portland Rose. Sie blüht vom Juni bis Juli. Die Blüten sind teilweise rosetenförmig, rosafarben, sie messen ca. 10 cm und bestehen aus etwa 55 Blütenblättern. Die Blätter sind groß, rau und relativ dick, dunkelgrün. Der Duft ist sehr stark.


Der Strauch ist dicht und aufrecht. Er hat zahlreiche, kleine, rote Dorne. Die Blätter sind graugrün, groß, stark gesägt. Die Rose ‘Comte de Chambord’ erreicht 1-1,5 m Wuchshöhe.

Pflege: Die Stelle sonnig, man sollte aber die Pflanze nicht in Südlage anbauen, damit es nicht zur Überhitzung kommt; darüber hinaus sollte der Standort auch luftig sein.  Der Boden tief kultiviert und eher locker, humos, sandig-tonig. Sehr leichte Erden sollte man mit Kompost oder gut verrotteten Mist anreichern, sehr schwere Böden sollte man mit Kompost oder Sand mischen. Der Boden-pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5. Alkalische Böden werden mit Torf gemischt, saure Erden mit Kalkdünger. Bei Dürre sollten wir die Rose ‘Comte de Chambord’ regelmäßig gießen, aber die Blätter nicht besprühen. Am besten Morgen wässern, damit die Blätter nicht in der Nacht nass sind. Damit die Blüte richtig üppig wird, sollte die Rose im Frühling gut gedüngt werden, z.B. mit verrottetem Mist, Kompost (nur wenn darin keine Rosenblätter sind) oder Mineraldünger. Sie wächst auch auf schwächeren Böden. Es ist ratsam die Pflanze mit einer dicken Schicht aus Kompost, Stroh,  kompostierten Sägespänen oder kompostierten Nadelbaumrinde zu bedecken. Erfahre mehr zum Thema: Rosen überwintern.  Die Rose ‘Comte de Chambord’ ist vollkommen winterhart und benötigt keinen Winterschutz.

Vermehrung: Durch Stecklinge oder Okulation.

Krankheiten und Schädlinge: Folgende Krankheiten können auftreten – die Schwarzfleckenkrankheit, der Echte und Falsche Mehltau; der Rosenrost, die Myrothecium-Blattfleckenkrankheit, der Grauschimmel; zu den Schädlingen gehören: Blattläuse, Spinnmilben, Abwärtssteigenden Rosentriebbohrer. Deshalb ist es empfehlenswert gesunde, resistente Sorten zu wählen und sie unter geeigneten Bedingungen anzubauen.


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