Pflanzen Enzyklopädie / Gartentipps

Rose (Rosa) ‘Ghita Renaissance’

Kategorie: Laubbäume und -sträucher,Rosen,Saisonpflanzen – Autor: Sylwia – März 16, 2012
Rose Ghita Renaissance

Beschreibung: Synonyme ‘Ghita’™, ‘Millie’™, ‘Mum in a Million’™, ‘Poulren013’. Diese Beetrose aus der Serie Renaissance®, wurde von L. Pernille Olesen und Mogens N. Olesen gezüchtet (Dänemark, 1997). Die Rose ‘Ghita Renaissance’ wurde 2004 durch die Firma Poulsen Roser A/S in den Markt eingeführt. Herkunft: Sämling x Clair Renaissance™. Die Blüten messen 9-10 cm im Durchmesser,


sie sind rundlich, gefüllt, locker aufgebaut, rosafarben mit einem lila Ton, sie stehen zu mehreren auf den Trieben. Der Duft ist recht stark. Die Rose ‘Ghita Renaissance’ blüht vom Juni bis Spätherbst. Die Blätter sind dekorativ, groß, glänzend. Der Strauch ist gut verzweigt, nicht sehr Breit, dicht, aufrecht; er erreicht 1-1,5 m Höhe.

Pflege: Die Stelle sonnig, man sollte aber die Rose ‘Ghita Renaissance’ nicht in Südlage anbauen, damit es nicht zur Überhitzung kommt; darüber hinaus sollte der Standort auch luftig sein. Der Boden tief kultiviert und eher locker, humos, sandig-tonig. Sehr leichte Erden sollte man mit Kompost oder gut verrotteten Mist anreichern, sehr schwere Böden sollte man mit Kompost oder Sand mischen. Der Boden-pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5. Alkalische Böden werden mit Torf gemischt, saure Erden mit Kalkdünger.  Bei Dürre die Rosen regelmäßig gießen, aber die Blätter nicht besprühen. Am besten Morgen wässern, damit die Blätter nicht in der Nacht nass sind. Damit die Blüte richtig üppig wird, sollte die Rose im Frühling gut gedüngt werden, z.B. mit verrottetem Mist, Kompost (nur wenn darin keine Rosenblätter sind) oder Mineraldünger. Es ist ratsam die Rose ‘Ghita Renaissance’ mit einer dicken Schicht aus Kompost, Stroh, kompostierten Sägespänen oder kompostierten Nadelbaumrinde zu bedecken. Für den Winter sollte man die Rose ‘Ghita Renaissance’ mit einer 20-30 cm dicken Erdschicht oder verrottetem Kompost abdecken. Im Frühling sollte man die Rose um die Hälfte kürzen. Dünne und sehr alte Triebe sollte man entfernen.

Vermehrung: Durch Stecklinge oder Okulation.

Krankheiten und Schädlinge: Folgende Krankheiten können auftreten – die Schwarzfleckenkrankheit, der Echte und Falsche Mehltau; der Rosenrost, die Myrothecium-Blattfleckenkrankheit, der Grauschimmel; zu den Schädlingen gehören: Blattläuse, Spinnmilben, Abwärtssteigenden Rosentriebbohrer. Deshalb ist es empfehlenswert gesunde, resistente Sorten zu wählen und sie unter geeigneten Bedingungen anzubauen.


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