Pflanzen Enzyklopädie / Gartentipps

Rose (Rosa) ‘Herbalist’

Kategorie: Laubbäume und -sträucher,Rosen,Saisonpflanzen – Autor: Sylwia – Februar 25, 2012
Rose Herbalist

Beschreibung: Synonyme – ‘AUSsemi, ‘The Herbalist’. Herkunft: Austin, 1994. Die Form der Blüten ist ungewöhnlich für Englische Rosen; sie ähnelt der französischen Rose ‘Officinalis’. Mutterpflanzen – Sämling x ‘Louise Odier’. Rosengruppe – Moderne Strauchrosen (Parkrosen). Der Wuchs der Rose ‘Herbalist’ ist dicht, breit, stark verzweigt. Die Blüten sind halbgefüllt, geöffnet, dunkelrosa, mit der Zeit werden sie heller;


sie haben gelbe Staubgefäße. Sie sind mittelgroß (ca. 8 cm im Durchmesser) und stehen zu mehreren auf einem Trieb. Sie strömen einen angenehmen, zarten Duft aus. Sie blühen vom Frühsommer bis Herbst. Die Blätter der Rose ‘Herbalist’ sind dunkelgrün, leicht glänzend, nicht zahlreich. Der Strauch erreicht 1 m Höhe und 1,2 m Breite.

Pflege: Winterhärte – durchschnittlich, es ist ratsam für den Winter einen Erdhaufen um die Rose ‘Herbalist’ zu streuen. In der Vegetationszeit sollte man Verblühtes entfernen. Der Boden sandig-tonig, kalklos, leicht sauer, Typisch für Rosen. Die Stelle sonnig bis halbschattig. Ungeeignete Böden sollte man verbessern: bei armen, sandigen, schnell trocknenden oder zu schweren und nassen Erden sollte man ins Pflanzloch Kompost oder gut zerlegte Gülle einmischen. Zu sauren Boden düngen wir mit Kalk bis der Boden-pH-Wert 6-6,5 erreicht. Wenn der Boden-pH-Wert zu sauer ist mischen wir hohen Torf ein. Damit die Pflanzen resistent gegen Krankheiten und Schädlinge bleiben, sollten sie an einer luftigen Stelle wachsen. Die Rosen sollte man in einer entsprechenden Entfernung von anderen Pflanzen anbauen. In der Regel vertragen Rosen Trockenheitsperioden gut. Im Sommer sollte man sie einmal die Woche reichlich gießen, man sollte aber die Blüten und Blätter nicht besprühen.

Vermehrung: Durch Okulation.

Krankheiten und Schädlinge: Die Rose ‘Herbalist’ ist sehr resistent. Sie kann aber von Blattläusen, Milben, Insektenlarven und Raupen angegriffen werden. Es empfehlenswert gesunde, resistente Sorten zu wählen und sie unter geeigneten Bedingungen anzubauen.


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