Pflanzen Enzyklopädie / Gartentipps

Rose (Rosa) ‘Hokus Pokus’

Kategorie: Laubbäume und -sträucher,Rosen,Saisonpflanzen – Autor: Sylwia – März 21, 2012
Rose Hokus Pokus

Beschreibung: Synonyme – ‘KORpocus’. Sie wurde durch W. Kordes & Sons (Deutschland, 2000) gezüchtet. Herkunft: ein Sport von ‘Black Beauty’ ® (hybrid tea, Kordes 1999). Diese  großblütige Glashaus-Rose wächst auch gut im Freien. Die dunkelroten Blüten haben gelbe Pünktchen und messen ca. 8 cm im Durchmesser. Die Rose ‘Hokus Pokus’ ist aber instabil und kann zur Ausgangsform wiederkehren.


Sie blüht vom Juni bis Spätherbst. Der Duft ist sehr schwach.  Die Blätter sind glänzend, ledrig, dunkelgrün. Der Strauch ist kompakt, gut verzweigt; er erreicht ca. 0,5 m Wuchshöhe. Mit Rosen können wir Dahlien pflanzen, sie bilden eine wunderschöne Komposition in der Vase.

Pflege: Die Stelle sonnig, man sollte aber die Rose ‘Hokus Pokus’ nicht in Südlage anbauen, damit es nicht zur Überhitzung kommt; darüber hinaus sollte der Standort auch luftig sein. Der Boden tief kultiviert und eher locker, humos, sandig-tonig. Sehr leichte Erden sollte man mit Kompost oder gut verrotteten Mist anreichern, sehr schwere Böden sollte man mit Kompost oder Sand mischen. Der Boden-pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5. Alkalische Böden werden mit Torf gemischt, saure Erden mit Kalkdünger.  Bei Dürre die Rosen regelmäßig gießen, aber die Blätter nicht besprühen. Am besten Morgen wässern, damit die Blätter nicht in der Nacht nass sind. Damit die Blüte richtig üppig wird, sollte die Rose im Frühling gut gedüngt werden, z.B. mit verrottetem Mist, Kompost (nur wenn darin keine Rosenblätter sind) oder Mineraldünger. Es ist ratsam die Rose ‘Hokus Pokus’ mit einer dicken Schicht aus Kompost, Stroh, kompostierten Sägespänen oder kompostierten Nadelbaumrinde zu bedecken. Für den Winter sollte man die Rose mit einer 20-30 cm dicken Erdschicht oder verrottetem Kompost abdecken. Erfahre mehr zum Thema: Rosen überwintern. Im Frühling sollte ein Rückschnitt erfolgen, damit die Rose ‘Hokus Pokus’ eine schöne Form bekommt; die Langtriebe sollte man lassen und die Kurztriebe kürzen.

Vermehrung: Durch Stecklinge oder Okulation.

Krankheiten und Schädlinge: Folgende Krankheiten können auftreten – die Schwarzfleckenkrankheit, der Echte und Falsche Mehltau; der Rosenrost, die Myrothecium-Blattfleckenkrankheit, der Grauschimmel; zu den Schädlingen gehören: Blattläuse, Spinnmilben, Abwärtssteigenden Rosentriebbohrer. Deshalb ist es empfehlenswert gesunde, resistente Sorten zu wählen und sie unter geeigneten Bedingungen anzubauen.


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