Pflanzen Enzyklopädie / Gartentipps

Rose (Rosa) ‘Ice Lady’

Kategorie: Laubbäume und -sträucher,Rosen,Saisonpflanzen – Autor: Sylwia – März 21, 2012
Rose Ice Lady

Beschreibung: Synonyme – ‘Ice Meidiland’, ‘Ice Meillandecor’, ‘MEIvahyn’®. Die Rose ‘Ice Lady’ ist eine Parkrose und wurde 1996 in Frankreich durch Alain Meilland gezüchtet. Herkunft: ‘Katharina Zeimet’ x (‘Iceberg’ × ‘White Meilland’). Sie blüht vom Juni bis Spätherbst. Die Blüten sind rundlich, weiß, sie bestehen aus 21 Blütenblätter; sie messen ca. 8 cm im Durchmesser.


Die Rose ‘Ice Lady’ duftet stark nach Honig. Der Strauch erreicht ca. 1,5 m Höhe und 110-120 cm Breite. Sie ist fast dornlos. Die Blätter sind groß, dunkelgrün, glänzend.

Pflege: Die Stelle sonnig, man sollte aber die Rose ‘Ice Lady’ nicht in Südlage anbauen, damit es nicht zur Überhitzung kommt; darüber hinaus sollte der Standort auch luftig sein. Der Boden tief kultiviert und eher locker, humos, sandig-tonig. Sehr leichte Erden sollte man mit Kompost oder gut verrotteten Mist anreichern, sehr schwere Böden sollte man mit Kompost oder Sand mischen. Der Boden-pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5. Alkalische Böden werden mit Torf gemischt, saure Erden mit Kalkdünger.  Bei Dürre die Rosen regelmäßig gießen, aber die Blätter nicht besprühen. Am besten Morgen wässern, damit die Blätter nicht in der Nacht nass sind. Damit die Blüte richtig üppig wird, sollte die Rose im Frühling gut gedüngt werden, z.B. mit verrottetem Mist, Kompost (nur wenn darin keine Rosenblätter sind) oder Mineraldünger. Es ist ratsam die Rose ‘Ice Lady’ mit einer dicken Schicht aus Kompost, Stroh, kompostierten Sägespänen oder kompostierten Nadelbaumrinde zu bedecken. Für den Winter sollte man die Rose mit einer 20-30 cm dicken Erdschicht oder verrottetem Kompost abdecken. In kälteren Regionen sollte man sie dazu noch mit Fichtenzweigen und Jute oder Vlies schützen. Erfahre mehr zum Thema: Rosen überwintern. Im Frühling sollte man die Rose ‘Ice Lady’ um die Hälfte kürzen. Dünne und sehr alte Triebe sollte man entfernen.

Vermehrung: Durch Stecklinge oder Okulation.

Krankheiten und Schädlinge: Folgende Krankheiten können auftreten – die Schwarzfleckenkrankheit, der Echte und Falsche Mehltau; der Rosenrost, die Myrothecium-Blattfleckenkrankheit, der Grauschimmel; zu den Schädlingen gehören: Blattläuse, Spinnmilben, Abwärtssteigenden Rosentriebbohrer. Deshalb ist es empfehlenswert gesunde, resistente Sorten zu wählen und sie unter geeigneten Bedingungen anzubauen.


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