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Rose (Rosa) ‘Othello’

Kategorie: Laubbäume und -sträucher,Rosen,Saisonpflanzen – Autor: Sylwia – März 1, 2012
Rose Othello

Beschreibung: Synonyme – ‘AUSlo‘. Herkunft: Austin, 1986. Rosengruppe – Moderne Strauchrosen (Parkrosen). Der aufrechter Strauch ist dicht und leicht bedornt. Die Triebe der Rose ‘Othello’ sind dick, gerade, dunkelgrün. Die Blumen sind dicht, gefüllt, dunkelkarminrot, wenn sie verblühen werden sie purpurn und haben effektvoll gebogene Blütenblätter.


Ein besonderes Merkmal der Rose ‘Othello’ ist, dass die Blumen nicht nur eine dunkelrote, sondern auch kirschrote oder violette Farben haben können.  Die aüßeren Blütenblätter haben eine intensivere Färbung bei kühler Witterung. Sie messen 12-14 cm im Durchmesser. Sie stehen zu mehreren oder einzeln an den Trieben. Die Blüte beginnt Mitte Juni, die Rose ‘Othello’ blüht wiederholt im Herbst. Sie hat einen starken Duft der alten Rosen. Die Blätter sind dunkelgrün, glänzend, sie zieren die Pflanze bis zum Herbst. Der Strauch erreicht 1-1,2 m Höhe und 0,9 m Breite.

Pflege: Winterhärte – durchschnittlich, es ist ratsam für den Winter einen Erdhaufen um die Pflanze zu streuen. Ein jährlicher Schnitt ist empfehlenswert. In der Vegetationszeit sollte man Verblühtes entfernen. Der Boden sandig-tonig, kalklos, leicht sauer, typisch für Rosen. Die Stelle sonnig bis leicht halbschattig. Ungeeignete Böden sollte man verbessern: bei armen, sandigen, schnell trocknenden oder zu schweren und nassen Erden sollte man ins Pflanzloch Kompost oder gut zerlegte Gülle einmischen. Zu sauren Boden düngen wir mit Kalk bis der Boden-pH-Wert 6-6,5 erreicht. Wenn der Boden-pH-Wert zu sauer ist mischen wir hohen Torf ein. Damit die Rose ‘Othello’ resistent gegen Krankheiten und Schädlinge bleibt, sollte sie an einer luftigen Stelle wachsen. Die Rosen sollte man in einer entsprechenden Entfernung von anderen Pflanzen anbauen. In der Regel vertragen Rosen Trockenheitsperioden gut. Im Sommer sollte man sie einmal die Woche reichlich gießen, man sollte aber die Blüten und Blätter nicht besprühen.

Vermehrung: Durch Okulation.

Krankheiten und Schädlinge: In der zweiten Sommerhälfte kann sie durch den Echten Mehltau angegriffen werden.


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