Pflanzen Enzyklopädie / Gartentipps

Rose (Rosa) ‘Schneewittchen’

Kategorie: Laubbäume und -sträucher,Rosen,Saisonpflanzen – Autor: Sylwia – März 5, 2012
Rose Schneewittchen

Beschreibung: Synonyme – ‘Iceberg’, ‘Fee de Neiges’. Herkunft – Kordes, 1958. Diese klassische Sorte gehört zu den schönsten weißblütigen Strauchrosen. Sie gehört zu der Gruppe der großblütigen Rosen. Der Strauch hat einen rundlichen, gut verzweigten Habitus und hängende Triebe. Die Blumen der Rose ‘Schneewittchen’ sind weiß, glänzend, recht groß, sie messen ca. 8 cm im Durchmesser.


Sie bilden große, lockere Dolden, die aus 5-20 Blüten bestehen. Sie strömen einen süßen, zarten Duft aus. Sie blüht vom Juni, später bis Herbst. Die Blätter sind ledrig, hellgrün; junge Blätter sind hellbraun. Höhe 1-1,5 m. Breite 0,7 m. Die Rose ‘Schneewittchen’ ist widerstandsfähig gegen niedrige Temperaturen, Regen und die meisten Krankheiten.

Pflege: Winterhärte – durchschnittlich, es ist ratsam für den Winter einen Erdhaufen um die Pflanze zu streuen. Die verblühten Blütenstände der Rose ‘Schneewittchen’ sollte man entfernen. Der Boden sandig-tonig, kalklos, leicht sauer, typisch für Rosen. Die Stelle sonnig bis halbschattig. Ungeeignete Böden sollte man verbessern: bei armen, sandigen, schnell trocknenden oder zu schweren und nassen Erden sollte man ins Pflanzloch Kompost oder gut zerlegte Gülle einmischen. Zu sauren Boden düngen wir mit Kalk bis der Boden-pH-Wert 6-6,5 erreicht. Wenn der Boden-pH-Wert zu sauer ist mischen wir hohen Torf ein. Damit die Pflanzen resistent gegen Krankheiten und Schädlinge bleiben, sollten sie an einer luftigen Stelle wachsen. Die Rosen sollte man in einer entsprechenden Entfernung von anderen Pflanzen anbauen. In der Regel vertragen Rosen Trockenheitsperioden gut. Im Sommer sollte man sie einmal die Woche reichlich gießen, man sollte aber die Blüten und Blätter nicht besprühen.  Erfahre auch mehr zum Thema: Rosen überwintern.

Vermehrung: Durch Okulation.

Krankheiten und Schädlinge: Die Rose ‘Schneewittchen’ ist relativ resistent gegen Krankheiten. Sie kann aber von Blattläusen, Milben, Insektenlarven und Raupen angegriffen werden. Es empfehlenswert gesunde, resistente Sorten zu wählen und sie unter geeigneten Bedingungen anzubauen.


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