Pflanzen Enzyklopädie / Gartentipps

Rose (Rosa) ‘Tivoli’

Kategorie: Laubbäume und -sträucher,Rosen,Saisonpflanzen – Autor: Sylwia – Juni 2, 2012
Rose Tivoli

Beschreibung: Synonyme – ‘ Château Pavie’, ‘POUlduce’, ‘Tivoli 150’, ‘Tivoli Gardens’. Sie wurde von L. Pernille Olesen und Mogens N. Olesen gezüchtet (Dänemark, 1994). Sie wurde durch die Firma Poulsen Roser A/S in den Markt eingeführt. Herkunft – nicht öffentlich. Die Blüten der Rose ‘Tivoli’ sind groß, sie messen ca. 10-15 cm im Durchmesser; sie sind gefüllt, gelb. Der Duft ist zart.


Die Rose ‘Tivoli’ blüht vom Juni bis Spätherbst. Blätter: glänzend, dunkelgrün. Der Strauch ist gut verzweigt, aufrecht; er erreicht ca. 1-1,5 m Wuchshöhe.

Pflege: Die Stelle sonnig, man sollte aber die Rose ‘Tivoli’ nicht in Südlage anbauen, damit es nicht zur Überhitzung kommt; darüber hinaus sollte der Standort auch luftig sein. Der Boden tief kultiviert und eher locker, humos, sandig-tonig. Sehr leichte Erden sollte man mit Kompost oder gut verrotteten Mist anreichern, sehr schwere Böden sollte man mit Kompost oder Sand mischen. Der Boden-pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5. Alkalische Böden werden mit Torf gemischt, saure Erden mit Kalkdünger.  Bei Dürre die Rosen regelmäßig gießen, aber die Blätter nicht besprühen. Am besten Morgen wässern, damit die Blätter nicht in der Nacht nass sind. Damit die Blüte richtig üppig wird, sollte die Rose im Frühling gut gedüngt werden, z.B. mit verrottetem Mist, Kompost (nur wenn darin keine Rosenblätter sind) oder Mineraldünger. Es ist ratsam die Pflanze mit einer dicken Schicht aus Kompost, Stroh, kompostierten Sägespänen oder kompostierten Nadelbaumrinde zu bedecken. Für den Winter sollte man die Rose ‘Tivoli’ mit einer 20-30 cm dicken Erdschicht oder verrottetem Kompost abdecken. Erfahre mehr zum Thema: Rosen überwintern. Im Frühling sollte man die Rose ‘Tivoli’ um die Hälfte kürzen. Dünne und sehr alte Triebe sollte man entfernen.

Vermehrung: Durch Stecklinge oder Okulation.

Krankheiten und Schädlinge: Folgende Krankheiten können auftreten – die Schwarzfleckenkrankheit, der Echte und Falsche Mehltau; der Rosenrost, die Myrothecium-Blattfleckenkrankheit, der Grauschimmel; zu den Schädlingen gehören: Blattläuse, Spinnmilben, Abwärtssteigenden Rosentriebbohrer. Deshalb ist es empfehlenswert gesunde, resistente Sorten zu wählen und sie unter geeigneten Bedingungen anzubauen.


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