Pflanzen Enzyklopädie / Gartentipps

Rose (Rosa) ‘Warwick Castle’

Kategorie: Laubbäume und -sträucher,Rosen,Saisonpflanzen – Autor: Sylwia – Juni 14, 2012
Rose Warwick Castle

Beschreibung: Synonyme – ‘AUSlian’. Diese englische Rose wurde 1986 durch David Austin gezüchtet. Herkunft – Lilian Austin x The Reeve. Die Rose ‘Warwick Castle’ blüht lang und üppig. Die Blüten sind gefüllt und strümen einen zarten Duft aus; sie sind dunkelrosa und bestehen aus 25-40 Blütenblättern. Die jungen Blätter sind braun, die älteren hellgrün, matt, ledrig, mittelgroß.


Sie sind glatt, sehr zart, leicht gezahnt. Der Strauch erreicht 70-100 cm Höhe. Er ist kompakt.

Pflege: Die Stelle sonnig, man sollte aber die Rose ‘Warwick Castle’ nicht in Südlage anbauen, damit es nicht zur Überhitzung kommt; darüber hinaus sollte der Standort auch luftig sein. Der Boden tief kultiviert und eher locker, humos, sandig-tonig. Sehr leichte Erden sollte man mit Kompost oder gut verrotteten Mist anreichern, sehr schwere Böden sollte man mit Kompost oder Sand mischen. Der Boden-pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5. Alkalische Böden werden mit Torf gemischt, saure Erden mit Kalkdünger.  Bei Dürre die Rosen regelmäßig gießen, aber die Blätter nicht besprühen. Am besten Morgen wässern, damit die Blätter nicht in der Nacht nass sind. Damit die Blüte richtig üppig wird, sollte die Rose ‘Warwick Castle’ im Frühling gut gedüngt werden, z.B. mit verrottetem Mist, Kompost (nur wenn darin keine Rosenblätter sind) oder Mineraldünger. Es ist ratsam die Pflanze mit einer dicken Schicht aus Kompost, Stroh, kompostierten Sägespänen oder kompostierten Nadelbaumrinde zu bedecken. Für den Winter sollte man die Rose ‘Warwick Castle’ mit einer 20-30 cm dicken Erdschicht oder verrottetem Kompost abdecken. Erfahre mehr zum Thema: Rosen überwintern. Im Frühling sollte man die Rose ‘Warwick Castle’ um die Hälfte kürzen. Dünne und sehr alte Triebe sollte man entfernen.

Vermehrung: Durch Stecklinge oder Okulation.

Krankheiten und Schädlinge: Folgende Krankheiten können auftreten – die Schwarzfleckenkrankheit, der Echte und Falsche Mehltau; der Rosenrost, die Myrothecium-Blattfleckenkrankheit, der Grauschimmel; zu den Schädlingen gehören: Blattläuse, Spinnmilben, Abwärtssteigenden Rosentriebbohrer. Deshalb ist es empfehlenswert gesunde, resistente Sorten zu wählen und sie unter geeigneten Bedingungen anzubauen.


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