Pflanzen Enzyklopädie / Gartentipps

Rosmarin (Rosmarinus officinalis)

Kategorie: Kräuter,Laubbäume und -sträucher,wintergrüne Pflanzen – Autor: Sylwia – Juli 23, 2012
Rosmarin

Beschreibung: Es ist ein wintergrüner Strauch  aus der Familie der Lippenblütler. Die Zweige sind stark verzweigt, dicht behaart und belaubt. Die Blätter von Rosmarin sind sehr schmal, 2-5 cm lang, dunkelgrün, darunter filzig behaart, die Ränder sind nach unten umgerollt. Sie sind sehr aromatisch. Die Blüten sind blau-lila, violett oder weiß.


Sie blühen von März bis Juni. Manche Sorten blühen im Spätsommer oder Herbst. Bei uns ist Rosmarin eine Kübelpflanze (bei weniger als -5 Grad C treten Schaden auf), nach 5 Jahren erreicht sie etwa 75 cm Höhe und Breite. Wir können Rosmarin anwenden, wenn wir einen Duftgarten anlegen. Bekannte Sorten sind ‚Miss Jessop’s Upright’ für Hecken und die kriechende ‚Prostratus’. Wenn wir Kräuter nebeneinander pflanzen, können wir neben dem Rosmarin das Gartenbohnenkraut anbauen. Der Rosmarin gehört auch zu den besten Pflanzen gegen Zecken.

Pflege: Normalerweise ist Rosmarin nicht winterhart, deswegen wird sie als Kübelpflanze kultiviert. Im Winter sollte man sie in einen hellen und kühlen Raum (ca. 10 Grad C.) stellen, im Sommer fühlt sie sich am besten im sonnigen Garten oder auf der Terrasse. Der Rosmarin hat hohe Lichtansprüche, er benötigt eine windgeschützte Stelle und einen trockenen, humosen Boden. Die Erde sollte man mit Blähton oder grobkörnigen Sand mischen. Der Boden sollte leicht, durchlässig und kalkhaltig sein (pH-Wert 6-7). Die Pflanze wird regelmäßig aber spärlich gegossen. Man kann Rosmarin mit stickstoffarmen Düngern düngen. Empfehlenswert, wenn sie Kräuter zu Hause anbauen möchten. Und hier erfahren sie mehr zu Rosmarin – Anbau und Pflege.

Vermehrung: In der zweiten Sommerhälfte durch teilweise verholzte Zweige, im kalten Frühbeet. Im Winter sollten sie in einen kühlen Raum gestellt werden. Die Vermehrung durch Aussaat dauert sehr lange. Sie werden im März ausgesät. Die Samen brauchen mindestens 20 Grad C um zu keimen.

Krankheiten und Schädlinge: Zu den Schädlingen zählen Schmierlaüse, die gefährliche Krankheiten übertragen können.


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