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Rotblatt-Rose (Rosa glauca)

Kategorie: Laubbäume und -sträucher,Rosen,Saisonpflanzen – Autor: Sylwia – Juni 22, 2012
Rotblatt-Rose

Beschreibung: Synonyme – R. rubrifolia. Sie wächst in den Bergen von Süd- und Mitteleuropa. Sie ist die Mutterpflanze von vielen Parkrosen-Sorten. Sie gehört zu den Wildrosen. Der Wuchs ist aufrecht, die Triebe sind dick, steif, gebogen. Die Blüte sind einzeln, dunkellila-rosa, sie stehen in Blütenständen. Sie strömen einen leichten Duft aus.


Die Rotblatt-Rose blüht vom Juni bis Juli. Die Blätter bestehen aus 5-9 Blättchen, sie sind graugrün, matt. Sie sind gesägt, elliptisch und auf der Unterseite behaart. Die Früchte sind klein (ca. 1,5 cm im Durchmesser), rund, manchmal abgeflacht, hell- bis kirschrot. Der Strauch erreicht 1,5-3 m Höhe und 1,2-1,5 m Breite.

Pflege: Die Rotblatt-Rose ist sehr winterhart. Sie benötigt keinen Winterschutz. Sie verträgt ärmere Erden. Der Boden sandig-tonig, kalklos, leicht sauer, auch typisch für Rosen. Die Stelle sonnig. Ungeeignete Böden sollte man verbessern: bei armen, sandigen, schnell trocknenden oder zu schweren und nassen Erden sollte man ins Pflanzloch Kompost oder gut zerlegte Gülle einmischen. Zu sauren Boden düngen wir mit Kalk bis der Boden-pH-Wert 6-6,5 erreicht. Wenn der Boden-pH-Wert zu sauer ist mischen wir hohen Torf ein. Damit die Pflanzen resistent gegen Krankheiten und Schädlinge bleiben, sollten sie an einer luftigen Stelle wachsen. Die Rosen sollte man in einer entsprechenden Entfernung von anderen Pflanzen anbauen. In der Regel vertragen Rosen Trockenheitsperioden gut. Im Sommer sollte man die Rotblatt-Rose einmal die Woche reichlich gießen, man sollte aber die Blüten und Blätter nicht besprühen.

Vermehrung: Durch Okulation und Aussaat von Samen.

Krankheiten und Schädlinge: Rost kann auftreten. Die Rotblatt-Rose kann auch von Blattläusen, Milben, Insektenlarven und Raupen angegriffen werden. Es empfehlenswert gesunde, resistente Sorten zu wählen und sie unter geeigneten Bedingungen anzubauen.


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