Pflanzen Enzyklopädie / Gartentipps

Waldrebe (Clematis) ‘Rooguchi’

Kategorie: Stauden – Autor: Sylwia – Oktober 29, 2011
Waldrebe Rooguchi

Beschreibung: Die Clematis ‘Rooguchi’ ist eine Stauden-Clematis. Die Walrdebe eine Hybride aus C. integrifolia und C.reticulata. Sie gehört zu der Gruppe: Integrifolia. Blüht durchgehend von Juni bis September. Die Blüten sind violett-blau, glockenförmig, klein, bis zu 4 cm lang. Die helle Blütenhülle ist leicht gewellt. Clematis ‘Rooguchi’ erreicht eine Höhe von 2 m.


Besonders attraktiv wegen der Länge und Fülle der Blüte.

Pflege: Der Rückschnitt der Clematis ‘Rooguchi’ sollte so wie für die 3. Gruppe (kräftige Clematis) durchgeführt werden. Wir schneiden Sämtliches Altholz  nah am Boden und die lebenden etwa 5-10 cm über dem Boden. Die dünnen Stängel klammern sich nicht an der Rankhilfe fest und können sich nur an ihnen stützen. Sie können hochgebunden werden oder sich frei auf dem Boden verbreiten. Die Stelle sonnig oder halbschattig. Der Boden sollte fruchtbar, humos, feucht, neutral oder leicht alkalisch sein. Waldreben wachsen schlecht auf armen und dichten Böden. USDA-Klimazone: 4-9. Vor dem Winter, ist es sinnvoll, die Basis der Pflanze mit Rinde, Erde oder trockenen Blätter zu bedecken. In Orten, wo es Wühlmäuse gibt, kann man den Wurzelballen mit Maschendraht oder feinmaschigen Kunststoffgewebe schützen.

Vermehrung:  Durch Stecklinge im Sommer oder Winter.

Krankheiten und Schädlinge: Die Waldreben sind anfällig für die Clematiswelke (unter nassen Bedingungen bei hohen Temperaturen). Die ersten beiden Jahre sind am schwierigsten, denn die Stängel sind noch nicht holzig und dick. Übermäßige Düngung oder Spritzen mit Chemikalien kann dann den Pflanzen schaden. Die Gruppe der früh-blühenden Clematis ist am meisten für die Clematiswelke anfällig. Echter Mehltau kann die Waldreben angreifen, wenn sie an geschützten, halbschattigen und trocken Stellen ohne Luftzug. Wühlmäuse können die Wurzeln anfressen, es ist ihre Lieblingsspeise.


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