Pflanzen Enzyklopädie / Gartentipps

Mammilaria (Mammillaria magnimamma)

Kategorie: Kakteen, Sukkulenten,Zimmerpflanzen – Autor: Sylwia – Juli 16, 2013
Mammilaria

Beschreibung: Synonyme– M. macracantha, M. zuccariniana, M. centricirrha, M. bucareliensis, M. vagaspina Die grünen Triebe sind anfangs einzeln, später verzweigt. Die Warzen sind länglich und dunkelgrün. Die 2-5 strahlenartigen Dornen sind weiß bis gelblich, dunkel gefleckt, sie messen 15-45 mm Länge. Die Mitteldornen fehlen. Die Blüten sind cremefarben, rosa oder rot, sie messen 20-25 mm Länge und bis 20 mm Breite.


Die Früchte sind purpurn. Mamilaria magnimamma erreicht 30 cm Wuchshöhe und ca. 60 cm Breite. Mammillaria zählt zu den artenreichsten Pflanzengattungen der Kakteengewächse (ca. 300 Gattungen). Diese Kakteen sehen wie Nadelkissen aus. Normalerweise bilden sie Polster und blühen jedes Jahr. Die Areolen bilden sich an den Warzen und nicht an den Rippen. Die Blüten erscheinen zwischen den Warzen. Die Blüten bilden sich nie im Scheitel, sondern kranzförmig aus dem Axillen des Vorjahreswuchses. Sie sind empfindlich gegenüber Frost und sie sollten bei mindestens 5-10 Grad C kultiviert werden. C.

Pflege: Die meisten Mamilaria-Arten können auf leicht beschatteten Stellen wachsen. M. magnimamma benötigt volle Sonne. Man kann sie an der Fensterbank oder im warmen Glashaus, bei mindestens 15 Grad C kultiviert werden. Der Boden sollte durchlässig sein. Man kann spezielle Kakteeenerde verwenden.  Im Sommer werden sie regelmäßig gegossen, die Erde sollte nicht ganz austrocknen. Von Mitte Frühling bis Ende Sommer werden diese Pflanzen jede 6-8 Wochen mit einem Stickstoff-armen Dünger gedüngt. Sie werden bei ca. 10 Grad C überwintert. Das Gießen wird stark reduziert. Sie werden jede 3-4 Jahre im Frühling umgetopft.

Vermehrung: Am besten aus Samen, sie keimen sehr gut bei 20-22 Grad C.

Krankheiten und Schädlinge: Zu viel Wasser kann Fäule und Pilzkrankheiten verursachen. Zu den Schädlingen gehören Spinnmilben, Schildläuse und Schmierläuse.


Keine Kommentare »

No comments yet.

Leave a comment