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Phalaenopsis-Orchidee (Phalaenopsis)

Kategorie: Orchideen,Zimmerpflanzen – Autor: Sylwia – März 26, 2013
Phalaenopsis-Orchidee

Beschreibung: Die Phalaenopsis-Orchidee gehört zu den populärsten Orchideen. Der Grund dafür ist einfache Pflege und sehr lange Blütezeit (von 3-9 Monate). Im Handel gibt es meistens Hybriden, die gut für Zimmerkultur geeignet sind. Diese Orchidee ist zeichnet sich durch monopoidalen Wuchs aus, das heißt sie wächst nur in die Höhe und bildet keine Seitentriebe aus.  Auf den gebogenen Blütentrieben der Phalaenopsis-Orchidee erscheinen zahlreiche Blüten in hellen Farben.


Die Blütenfarbe kann sehr unterschiedlich sein. Meistens sind sie weiß, rosa, gelb, orange, karminrot, sie können gepunktet oder gestreift sein. Die Blätter der Phalaenopsis-Orchidee sind dick und fleischig, grün. Sie bildet keine Scheinknollen aus, aus den Trieben wachsen fleischige Wurzeln heraus. Sie erreicht bis 60 cm Wuchshöhe. Phalaenopsis-Orchidee gehören zu den besonders schönen Pflanzen als Geschenk. Sie eignen sich auch hervorrahend als Pflanzen fürs Bad.
Pflege: Die Phalaenopsis-Orchidee wächst epiphytisch, also auf den Ästen und Zweigen von Bäumen, oder an deren Stämmen. In Zimmerkultur benötigt sie spezielle Orchideen-Erdmischung. Die Stelle hell, aber nicht in direkter Sonne. Geeignet ist besonders das Ost- oder Westfenster. Beim Südfenster sollte die Phalaenopsis-Orchidee etwas weiter vom Fenster stehen, beim Nordfenster – ganz nach, aber sie sollte die Glasscheibe nicht berühren. Im Sommer kann sie bei normaler Zimmertemperatur stehen, im Winter besser etwas kühler (bei 10-16°C). Sie wird reichlich gegossen, aber nicht sehr oft (die Erdschicht sollte austrocknen bis ca. 2 cm tief). Zum Wässern verwendet man nur lauwarmes, weiches Wasser. Während der Vegetationsperiode sollte sie jede 2 Wochen gedüngt werden. Man kann sie einmal mit normalen Wasser düngen und das nächste mal mit Wasser und Dünger. Wichtig sind auch gute Lüftung und Luftfeuchtigkeit, man kann z.B. die Pflanze bespritzen. Die Phalaenopsis-Orchidee werden nur dann umgetopft, wenn die Erde ihre lockere Struktur verliert, oder wenn die Wurzeln den Topf durchwurzelt haben, nicht öfter als jede 2 Jahren. Bis 2 Wochen nach der Umpflanzung sollte man die Orchidee nicht gießen, damit sich die Wurzeln aufbauen können. Orchideen blühen nicht, wenn sie nicht richtig gepflegt werden.
Vermehrung: Durch Trennung der Jungen Triebe, die eigene Wurzeln haben. Bei schlechter Pflege erscheinen oft solche jungen Pflanzen.
Krankheiten und Schädlinge: Bei zu starker Sonne werden die Blätter rau, sie bekommen braune Flecken. Bei zu dunklen Beleuchtung werden die Blätter matt und die Pflanze bildet keine Blüten. Zu feuchtes Substrat kann zur Wurzelfäule führen. Schwarze Flecken auf den Blättern deuten auf Pilzkrankheiten hin. Auf jungen Trieben können Blattläuse vorkommen und an der Basis der Triebe und Blätter – Schmierläuse.


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