Pflanzen Enzyklopädie / Gartentipps

Drüsige Springkraut (Impatiens glandulifera)

Kategorie: Einjährige Pflanzen – Autor: Sylwia – Februar 25, 2011
Drüsige Springkraut

Beschreibung: Andere Namen: Indisches Springkraut, Emscherorchidee oder Wupperorchidee. Das Drüsige Springkraut ist in ist der Himalaja beheimatet. Schnell wachsend, einjährig, mit stark verzweigten Stängeln, die eine Wuchshöhe von 120 bis 200 cm erreichen. Das Drüsige Springkraut ist als dekorative Pflanze nach Europa gebracht worden, doch sie tritt jetzt als ein invasiver Neophyt auf.


Im Garten kultiviert kann das Drüsige Springkraut einfach zum höchst invasiven Unkraut werden, wenn die reife Samen nicht zeitig entfernt werden. Die Blätter sind 10-15 cm lang, lanzettlich, gesägt, quirlständig. Die duftende Blüten erreichen etwa 3-4 cm im Durchmesser, werden in Doldentrauben gesammelt, die aus den Blattachseln wachsen. Sie sind pink, lila, manchmal mit weißen bis dunkelweinroten Farbtönen. Sie blühen von Juli bis September. Nektarspendend. Die Kapselfrüchte schleudern lebenskräftige Samen über eine Entfernung von bis  zu 7 m hertaus.

Pflege: Das Drüsige Springkraut anspruchslose Pflanze. Am besten wächst sie in fruchtbaren und feuchten Böden, wo sie schnell dichte Pflanzenfelder. Der Anbau in natürlichen Gärten ist möglich, doch es ist notwendig die Blüten nach den blühen zu beschneiden.

Vermehrung: Am einfachsten durch Aussaat im Vorfrühling. Blüht nach etwa 14 Wochen.

Krankheiten und Schädlinge: Das Drüsige Springkraut ist manchmal für Blattläuse anfällig.


2 Comments »

  1. Diese Pflanze gilt als Invasiver Neophyt und steht in der Schweiz auf der schwarzen Liste.
    Verbreitung Verboten!!!

    Comment von Osterwalder — Oktober 22, 2011 @ 3:42 pm

  2. Dies ist eine Pflanzen-Enzyklopädie, die auch Beschreibungen von invasiven Pflanzen beinhaltet. Das es hier eine Beschreibung dieser Pflanze gibt heisst nicht, dass wir sie verbreiten wollen oder andere dazu überreden. Es steht ja, das man die Samen entfernen musse, damit die Pflanze nicht zum Unkraut wird. Dennoch vielen Dank für Ihren wertvollen Kommentar.

    Comment von Sylwia — Oktober 22, 2011 @ 7:43 pm

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