Stevia – pflanzen, Wirkung, Verwendung

Die schnelle Entwicklung der Zivilisation und der einfache Zugang zu Medikamenten, die aus chemischen Laboratorien kommen, deklassieren die Vorteile, die die Natur gibt. Doch viele Verbindungen in den Pflanzen sind nicht schlechter als ihre chemischen Äquivalenten. Bei der Verwendung on der richtigen Kräutermenge, erleidet man in der Regel nicht an einer Reihe von möglichen Nebenwirkungen. Eine in Europa unterschätzten wunderbaren Pflanzen ist die Stevia – ein hochwirksamer und sicherer natürlicher Süßstoff. Entdecken Sie alle Eigenschaften von Stevia, sehen Sie die Stevia Verwendung in der Küche und sehen Sie wie man Stevia pflanzen im Hausgarten oder im Topf zu Hause.

Stevia pflanzen
Stevia ist ein natürlicher und gesundheitssicherer Süßstoff, der hervorragend Zucker ersetzt. Man verwendet sowohl frische Blätter (ideal für Salate) wie auch getrocknete (dann sind sie noch süßer). Es kann verwendet werden, um Getränke und Lebensmittel zu versüßen.

Stevia Wirkung und Stevia Verwendung

Die Gattung Stevia beinhaltet mehr als 200 Arten. Weit verbreitet ist das Stevia pflanzen nur von einer Art – Stevia rebaudiana, die die meisten Süßstoffe enthält. Die natürliche Umgebung der Stevia ist Südamerika, insbesondere die subtropischen Wiesen Paraguays. Die Geschichte der Stevia Verwendung dieser Pflanze durch den Menschen ist sehr abgelegen. Die Stevia Verwendung wird erfolgreich seit mehr als 1500 Jahren eingesetzt. Bereits haben Indianerstämme Stevia zum versüßen  von Lebensmitteln und Kräuterbrühen benutzt.

Unter den europäischen Wissenschaftlern fand erstmals im sechzehnten Jahrhundert der spanische Botaniker Pedro Jaime Esteve Interesse an dieser Pflanze. Nach seinem Namen wurde die Pflanze benannt. Seitdem unternahmen Forscher Studien um die Pflanze genauer kennen zu lernen, ihre Stevia Wirkung und die Möglichkeit der Stevia Verwendung in Lebensmitteln und Medikamenten.

Es stellte sich heraus, dass für die süßen Eigenschaften der Stevia Glykoside verantwortlich sind (hauptsächlich Steviosid und Rebaudiosid -A), jedoch enthält die Pflanze eine Menge von anderen Wirkstoffen. Einige Quellen geben einen extrem hohen süßen Wert der Pflanzen an, der aufgrund der unterschiedlichen Eigenschaften der enthaltenen Substanz sein kann. Jedoch kann man davon auszugehen, dass der durchschnittliche Wert ca. die 30-50 fache Süßkraft von Zucker enthält. Ein kleiner, flacher Teelöffel ist ausreichend, um 1 Liter Wasser zu versüßen. Das Süße befindet sich in der gesamten Pflanze, aber sein größter Gehalt ist in den Blättern enhtalten. Getrocknetes ist viel süßer als frische Blätter.

Die von Wissenschaftlern durchgeführte Studien von Stevia Wirkung haben gezeigt, dass Stevia ist sehr sicher für den menschlichen Körper ist. Viel gesünder als künstliche Süßstoffe. Ideal ist er für Diabetiker, da er den Blutzucker nicht erhöht. Er hat auch keine Kalorien, also Menschen mit Übergewicht können ihn erfolgreich in ihre Ernährung einführen. Die in der Stevia enthaltenden Süßstoffe sind bis ca. 200 °C temperaturbeständig, somit kann es zum Backen und Kochen verwendet werden. Sie sind auch nicht besonders anspruchsvoll was den pH-Wert (Bereich 3-9) angeht, so dass man ihn zur Marinade einsetzen kann.

Im Verlauf der Studie hat man neue vorteilhafte Eigenschaften von Stevia gefunden, unter anderem antibakterielle Aktivitäten. Der einzige Nachteil ist der kennzeichnende, süßliche Geschmack der Zubereitungen aus Stevia, für der Steviosid verantwortlich ist. Es kann zusätzlichen Fruktosen oder Zitronensäure teilweise neutralisiert werden.

Leider ist Stevia eine starke Konkurrenz für die gängigsten künstlichen Süßstoffe, darum ist er in Europa nicht so beliebt, wo er zum breiten Einsatz nicht als Süßungsmittel, sondern als Nahrungsergänzungsmittel zugelassen ist. Der wichtigste Produzent und Verbraucher von Stevia Präparaten bleibt Japan, wo man mit ihrer Hilfe auch Diät-Getränke des Typs light süßt.

Stevia pflanzen
In unserem Klima im Garten und auf Grundstück kann man Stevia pflanzen als eine einjährige Pflanze und die Sammlung der Blätter im Herbst durchführen.

Stevia Anbau

Wir haben schon einige wunderbaren Stevia Wirkung kennengelernt, und da wird es schwer für uns ist diesem in der Apotheke zu bekommen, kommen wir zu der Möglichkeit des Anbaus in unseren Gärten.

Stevia Anbau im Garten – Platz und Anforderungen

Aufgrund des tropischen Ursprungs, sind die thermischen Anforderungen von Stevia recht hoch. Der Gartenanbau von Stevia sollte daher am wärmsten und gut besonnten Platz durchgeführt werden. Man sollte ihn im leichten, durchlässigen, mäßig fruchtbaren, mit einem pH-Wert von schwach saurem bis neutralem Erdboden angebauen. Man sollte beachten, dass die Pflanze empfindlich sowohl gegen zu hohe Bodenfeuchtigkeit, wie auch auch kurzfristige Trockenheit ist. Daher sollte der Anbauplatz der Stevia gut drainiert sein und gleichzeitig die Bewässerung während der Trockenperioden garantieren. Wir sollten auch nicht vergessen, dass der Anbauplatz der Stevia vor starken Winden geschützt ist. Sonst kann die Wärme entfliehen und es besteht die Möglichkeit, dass die zarten Stängel abbrechen können.

Stevia wächst in einer Strauchform bis zu einer Höhe von ca. 50-80 cm, jedoch kommen auch höhere Exemplare vor. Es lohnt sich einmal im Monat die Triebenspitzen leicht zu beschneiden, dies erlaubt der Pflanze sich mehr zu verbreiten. Stevia hat ein relatives flaches Wurzelsystem und da sie kein austrocknen verträgt, lohnt es sich den Erdboden rundherum zu bestreuen.

Stevia Überwinterung
Stevia in der Natur ist eine mehrjährige Pflanze, aber in unserem Klima muss sie als einjährige behandelt werden. Nur wenn die Möglichkeit besteht, die Pflanzen über den Winter in wärmere Räume stellen zu können, dass hauptsächlich Topfpflanzen betrifft, ist ein mehrjähriger Anbau möglich.

Der Raum zur Winteraufbewahrung der Stevia müsste hell sein, mit einer Temperatur von ca. 10 °C. Die Pflanze sollte auch in diesem Zeitraum nicht zu stark bewässert werden

Stevia – Vermehrung, Aussaat
Die Stevia Vermehrung wird durch Samen oder durch im Herbst aufgenommenen Setzlingen durchgeführt. Die Samen haben eine geringe Keimkraft, darum ist es besser diese ein bisschen höher zu säen.

Stevia Samen werden im März oder April in einem beheiztem Raum in Kisten ausgesät. Im frühen Keimungszeitraum braucht die Stevia eine hohe Temperatur (22-25 °C) und hohe Luftfeuchtigkeit. Sie keimt nach etwa zwei Wochen.

In den Boden werden die Stevia-Pflanzen erst dann gepflanzt, wenn der Boden ausreichend warm ist und keine Frostgefahr besteht, das heißt in der zweiten Hälfte des Monats Mai. Die vorgeschlagene Abstand sollte von ca. 60 cm x 10 cm bis 70 cm x 25 cm bestehen. Das gleiche Verfahren gilt für Stevia Setzlinge  aus dem eigenem Anbau, wie auch bei gekauften aus dem Blumenladen.

Wie wird Stevia geerntet?
Stevia Ernte sollte so spät wie möglich vorgenommen werden, aber unbedingt vor der Blüte. Dann ist der Zuckergehalt am größten. Stevia ist eine Pflanze der kurzen Tage und ihre Blüte beginnt im Herbst. Wenn die schon blüht, verringert sich der Zuckergehalt erheblich und das geerntete bekommt einen bitteren Nachgeschmack.  Die Stevia Ente wird in der Regel Ende September oder Anfang Oktober durchgeführt, in dem man die Triebe ca. 10 – 15 cm über dem Boden schneidet. Frische Stevia Blätter kann zu Salaten hinzugefügt werden. Die Blätter können auch getrocknet und pulverisiert werden.

Der Anbau von Stevia im Topf
Wenn man annimmt, dass der Garten nicht der richtige Ort für das Wachstum und die Entwicklung von Stevia ist, kann man versuchen Stevia Pflanzen im Topf anzubauen. Jedoch sollte man dann an eine richte Drainage und richtigen Feuchtigkeitsgehalt denken. Natürlich darf auch nicht die richtige Sonnenmenge fehlen. Wenn wir Küchenkräuter im Topf anbauen, können wir die Stevia auch mit kultivieren.