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3 natürliche Dünger für Gemüse, die jeder Gärtner verwenden sollte!

Kategorie: Gemüsegarten – Autor: Sylwia – 26. April 2016

Beim Anbau von Gemüse nimmt man am häufigsten natürliche Düngemittel. Natürliche Dünger für Gemüse beeinflussen sehr den Nährwert von Gemüse und bilden Lebensmittel, die frei von chemischen Vergiftungen sind. Lernen Sie 3 natürliche Dünger für Gemüse, die jeder Gärtner verwenden sollte, kennen. Wir werden Ihnen auch ideale Ersatzdünger, die im Handel erhältlich sind, empfehlen. Verwendet man diese Düngemittel, wächst das Gemüse ökologisch, lecker und gesund!

3 natürliche Dünger für Gemüse

natürliche Dünger für Gemüse

Als natürliche Dünger für Gemüse sind vor besonders empfehlenswert: Mist, Kompost wie auch Gründünger. Es lohnt sich auch Ersatzdüngemittel zu verwenden, das im Handel erhältlich ist. Es ist jedoch besser, dass man nur 100% natürliche Düngemittel kauft, das einen organischen Ursprung hat.

1. Natürliche Dünger für Gemüse – Mist

Mist ist ein hervorragender natürlicher Dünger für Gemüse, das in der gärtnerischen Produktion seit langem verwendet wird. Es enthält alle notwendigen für die Pflanzen benötigten Komponenten, verbessert die Bodenstruktur und deren biologischen und physikalisch-chemischen Eigenschaften. Leichtem Erdboden gibt er Kürze, während schwerem Boden Lockerung.

Mist verwendet man im Herbst in einer Dosis von 50 bis 80 kg pro 10 Quadratmeter. Man mischt ihn mit Erdboden, indem man leichteren Erdboden bis zu einer Tiefe von 20 cm und schwereren Erdboden von 8 bis 12 cm umgräbt. In diesem Zustand lässt man den Erdboden bis zum Frühling. Diese natürliche Dünger für Gemüse kann man auch im Frühling benutzen, jedoch sollte man bedenken, dass diese sehr gut zerkleinert werden müssen. Den Erdboden sollte umgegraben und geharkt werden. Man sollte auch daran denken, dass nicht jedes Gemüse direkt nach der Düngung angebaut werden können.

2. Natürliche Dünger für Gemüse – Kompost

Ein weiterer wertvoller natürlicher Dünger für Gemüse ist der Kompost. Man bildet diesen selbst aus Gartenabfällen, so ist er grundsätzlich kostenfrei. Zu diesem Zweck grenzt man einen kleinen Platz im Garten ab für den Komposthaufen. Der Platz für den Komposthaufen sollte im Schatten sein, zum Beispiel unter Bäumen.

Kompost bildet man aus Abfall von Pflanzen, Baumblättern und anderen Pflanzenresten. Dieser kann auch mit Vogelbrut oder anderen organischen Dünger angereichert werden. Er zeichnet sich durch einen hohen Humusgehalt aus.

Kompost für das Gemüse verwendet man in einer Dosis von 20 bis 60 kg pro 10 Quadratmeter. Den Dünger verstreut man auf den umgegrabenen Erdboden und mischen diesen mit einer Harke.

Bitte bedenken! Kompost wird nicht umgegraben, wie es man es im Falle von Mist macht, denn als Humusdünger sollte er in der oberen Bodenschicht liegen. Nach dem Verstreuen reicht es aus ihn auszuharken.

Man düngt den Boden mit Kompost unmittelbar vor der Aussaat oder Pflanzung der Pflanzen. Besonders gut bei der Verwendung diese natürliche Dünger für Gemüse reagieren Pflanzen wie Salat, Spinat, Gurken und Radieschen.

3. Pflanzen für Gründüngung

Ein weiterer natürlicher Dünger für Gemüse ist die Gründüngung, die aus umgegrabenen oder umgepflügten Pflanzen mit Erdboden bestehen. Für die Gründüngung eignen sind besonders Pflanzen mit einem schnellen Wachstum und einer großen Menge an Grünmasse. Dies sind: Gelbe Lupine, Vogelfuß und Rainfarn-Phazelie. Pflanzen für Gründüngung kann man aussäen um die Bodenfruchtbarkeit und -struktur ein Jahr vor den Anbau von Gemüse zu verbessern.

Pflanzen für Gründüngung können zu mehreren Terminen gesät werden, aber die besten Ergebnisse erzielt man, wenn man sie Ende Juli und Anfang August aussät. Im Herbst werden die Pflanzen umgegraben. Zu diesem Zeitpunkt sind zur Aussaat folgenden Pflanzen zu empfehlen (auf 100 m²): Gelbe Lupine (1,8 kg) mit Vogelfuß (0,35kg), Ackererbse (1,5 kg) mit Sonnenblumen (0,17 kg), Rainfarn-Phazelie (0,2 kg).

Pflanzen zur Gründüngung für das Gemüse können auch Mitte September ausgesät werden (zum Beispiel eine Mischung aus Winterwicke mit Winterroggen). Bis zur Maimitte des nächsten Jahres bildet die Mischung eine große Menge Grünmasse. Danach können zum Beispiel Tomaten, die an solch einem Platz reichlich Ernte liefern werden, gepflanzt werden.

Pflanzen für Gründüngung angebaut, die eine großartige natürliche Dünger für Gemüse darstellen, müssen bis zu einer Tiefe von ca. 16 cm im knappen Erdboden umgegraben werden, wo der Zerfall der Grünmasse langsamer ist. In leichterem Boden bis zu 20 cm. Nach dem sorgfältigen Umgraben richtet man den Erdboden mit einer Harke aus. Auf solch einem vorbereiteten Platz kann man alle Gemüsegarten anbauen!


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