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Einblatt, Spathiphyllum – Pflege, vermehren, Krankheiten

Kategorie: Hauspflanzen – Autor: Sylwia – 28. Juni 2016

Das Einblatt, auch Spathiphyllum genannt, ist immer eine grüne kräuterliche Pflanze und erreicht eine Höhe von 0,5 m. Es lebt lange und, blüht reichlich jedes Jahr. Neben weißen hüllenförmigen Blüten beschmücken die Pflanze auch intensiv grüne Blätter. Sehen Sie, wie die Einblatt Pflege aussehen sollte ist und welche Einblatt Krankheiten die Pflanze angreifen. Hier ist alles, was Sie wissen müssen, damit das Einblatt uns mit seiner Schönheit für vielen Jahre beglückt.

Einblatt, Spathiphyllum - Pflege, vermehren, Krankheiten

Einblatt – Spathiphyllum

Einblatt (Spathiphyllum wallisi) blüht vom Frühling bis zum Sommer. Die Blüte nimmt die eine hülsenartige Form an mit einer cremefarbigen Kolbe in der Mitte. Die Blüten sind zunächst weiß und nach der Reifung werden sie hellgrün. Das Einblatt ist attraktiv für mehrere Wochen. Aber Spathiphyllum ist auch effektvoll, wenn er nicht blüht, da er dunkelgrüne, glänzende Blätter hat, die zusätzlich sich ziemlich schnell entwickeln.

Einblatt – Anforderungen und Anbau

Die wichtigsten Anforderungen des Einblattes ist das Licht, das nicht zu intensiv sein sollte (im starken Sonnenlicht können die Blätter verbrannt werden), wie auch die Feuchtigkeit im Erdboden und in der Luft.

Standort,  Sonnenbestrahlung
Das Einblatt stellt man so, dass die Sonnestrahlen nicht direkt auf die Pflanze strahlen. Das Licht muss gefiltert werden, zum Beispiel durch einen Vorhang im Sommer. Im Winter empfiehlt es sich, die Pflanze an einen helleren Platz zu stellen, vor allem, wenn es weit vom Fenster stand. Der Anbau vom Einblatt ist möglich in nicht perfekt beleuchteten Räumen, in denen die Pflanze relativ gut klarkommt.

Temperatur
In der Wachstumsphase des Einblatts ist eine normale Raumtemperatur geeignet, maximal bis zu 26°C. Ab Oktober wird sich die Pflanze im Temperaturbereich von 16 bis 18 °C besser fühlen.

Befeuchtung
Spathiphyllum braucht eine hohe Luftfeuchtigkeit. Am besten besprüht man die Pflanze jeden Tag im Sommer und Winter, vor allem, wenn im Raum eine Zentralheizung ist. Man kann auch den Topf auf einen Untersetzer mit Kies stellen, so dass der Topfboden nicht das Wasser berührt. Das verdampfte Wasser erhöht die Feuchtigkeit.

Bewässerung
Spathiphyllum mag viel Feuchtigkeit gerne. Der Erdboden im Topf sollte ständig feucht, aber nicht nass sein. Zwischen dem Bewässern sollte man der obersten Erdschicht erlauben leicht auszutrocknen.

Düngung
Im Frühling und Sommer düngt man den
Einblatt mit Flüssigdünger für Zimmerpflanzen. Hier erfahren Sie, wie Sie richtig Zimmerpflanzen düngen können. Einblatt blüht nicht, wenn es nicht entsprechend gedüngt wird.

Einblatt Pflege
Richtige Einblatt Pflege erfordert, dass die Pflanzen sauber gehalten werden. Spathiphyllum wird sich besser präsentiert werden, wenn man einmal in der Woche die Blätter mit einem feuchten Tuch wischt, um Staub zu entfernen. Nach der Blüte werden die Blütenstiele knapp über dem Boden geschnitten.

Umpflanzung
Einblatt umpflanzen wir einmal jährlich (im Februar oder März) durchgeführt, in der Regel in einen um eine Größe größeren Topf, je nachdem wie viel die Pflanze im Jahr gewachsen ist. Spathiphyllum wächst am besten im Boden, das Torf oder normaler Blumenerde basiert. Man sollte daran denken, dass der Boden nicht zu fest sein darf, er muss durchlässig und locker sein. Möchte man selber den Boden für den Einblatt herzustellen, dann besteht die perfekte Mischung aus Garten-Torf, Blätterboden und Sand im Verhältnis von 3: 1: 1. Der pH-Wert des Bodens sollte zwischen 5,7 bis 6,8 sein. Wenn die Pflanze ihre Größe nicht mehr erweitert (ältere Exemplare), ist das jährliche Umpflanzen nicht erforderlich. Es reicht im Frühling die oberste Erdschicht auszutauschen und eine richtige Düngung zu gewährleisten.

Einblatt vermehren
Während des Umpflanzen von älteren Pflanzen können wir das Einblatt vermehren. Zu diesem Zweck werden große Wurzelgruppen geteilt, indem man die Wurzelstocke vorsichtig trennt.

Einblattt Krankheiten und Schädlinge

Die meisten Sorgen bei der Einblatt Pflege verursachen Einblatt Krankheiten der BlätterEine vorzeitige Trocknung und abfallende Blätter des Einblatts treten bei zu trockenden Luft auf. Dann hilft ein Besprühen. Trockene Luft fördert auch das Auftreten von Spinnmilben. Diese Pflanzenschädlinge verursachen mozaikförmige, gelbe Flecken auf den Einblattblättern. Wenn man solche Symptome bemerkt, sollte man spinnmilbentötende Präparate für Topfpflanzen verwenden. In der Regel verursachen diese Schädlinge keine größeren Schäden am Einblatt. Deren Auftreten kann effektiv durch eine hohe Luftfeuchtigkeit rund um die Pflanze verhindert werden.

Mehrere Probleme können die Blattfleckenkrankheit beim Einblatt (verwelken der unteren Blätter, auf den Blätter dunkelbraune Flecken mit einem hellen Rand) und ringförmige Flecken auf den Blättern (auf den Blättern entstehen wässrige, hellbraune , runde Flecken, die im Laufe der Zeit zerfallen können) verursachen. Im Falle dieser Symptome von Blattkrankheiten müssen die Blätter entfernt werden und dann die Pflanze mit dem Präparat Topsin oder einem Biopräparat besprüht werden. Jedoch sollte man bedenken, dass die Besprühungen mit dem Präparat Topsin nicht in bewohnten Räumen durchgeführt werden dürfen (die Pflanze muss nach draußen gestellt werden). Wenn man jedoch nicht solche Möglichkeiten hat, ist es besser bei Biopräparaten zu bleiben. Bei einem starken Befall ist es möglicherweise notwendig die gesamte Pflanze wegzuwerfen.

Fot. eigenes Archiv


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