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Orchideen blühen nicht

Kategorie: Hauspflanzen – Autor: Sylwia – 26. November 2015

Wenn Orchideen blühen nicht, breichert sie ihrem Besitzer viele Sorgen. Wir fragen uns dann, was wir falsch gemacht haben. Wie könnten wir dies verhindern? Die Hauptgründe, warum die Orchideen blühen nicht, sind ihre schlechte Pflege und Fehler beim Anbau. Erfahren Sie, wie die Pflanze Ihre Wohnung so lange wie möglich schmücken kann. Beseitigen Sie mit uns die Fehler durch die die Orchideen nicht blühen und genießen Sie die schönen Blüten für eine lange Zeit. Hier sind die Top 5 Gründe, warum Orchideen nicht blühen!

Orchideen blühen nicht

Orchideen blühen nicht

  1. Orchideen blühen nicht, da sie nicht richtig geschnitten sind

Unsachmäßige Pflanzenschneidungen ist einer der wichtigsten Gründe, warum die Orchideen blühen nicht. Im Fall der Orchideen, sowie bei anderen Pflanzenblütenstände, müssen verblühte Blüten geschnitten werden. Wir sollten die Stiele am dritten Auge sofort nach der Blüte schneiden. Doch bei dieser Regel gibt es auch Ausnahmen.

Phalaenopsis Orchideen benötigen keine Beschneidung der Triebe. Phalaenopsis bilden neuen Knospen auf der gleichen Trieben, die diese ausdehnen. Es kann passieren, dass Seitenzweige aus den schlafenden Augen gebildet werden. Im Falle der Orchideen der Gattung Phalaenopsis kann passieren, dass Orchidee blühen nicht, da man die drei unteren Augen belassen hat und den Rest der Triebe geschnitten hat. Der Wachstum wird erheblich gehindert. Wenn man sieht, dass der Trieb abstirbt, sollte man besser abwarten bis er vollständig stirbt und ihn dann erst abschneidet.

  1. Orchideen blühen nicht, da sie nicht gedüngt werden

Orchideen sollten mit Dünger, das in Fachgeschäften für Orchideen gekauft werden kann, in Übereinstimmung mit den angegeben Anweisungen auf der Verpackung gedüngt werden. Unzureichende Düngung der Pflanzen ist der häufigste Grund warum Orchideen blühen nicht. Für die meisten Orchideen ist das ideale Verhältnis von N: P: K im Düngemittel 2: 1: 3. In in den Düngemitteln enthaltenen Mineralsalze wirken sich positiv auf die Entwicklung von starken Knospen und schützen zusätzlich gegen einen vorzeitigen Ausfall. Während des Pflanzenwachstums sollte man einmal pro Woche düngen,  während der Ruhe phase einmal pro Monat.

  1. Orchideen blühen nicht, da sie lange nicht umgepflanzt wurden

Der Erdboden, aus dem die Orchidee ihre wertvollen Nährstoffe erhält verliert im Laufe der Zeit seine Eigenschaften. Deshalb, damit die Pflanzen gesund sind und schön blühen, umpflantzt man sie alle 2 bis 3 Jahre. Ohne diesen Eingriff sehr oft blühen Orchideen nicht. Wenn wir Orchideen umtopfen, sollte die Pflanze sorgfältig aus dem Topf genommen werden. Die Wurzeln werden von der alten Baumrinde gereinigt und die verwelkten Teile werden entfernt. Danach pflanzt man die ein spezielles Substrat für Orchideen. Nach dem Umpflanzen werden die Orchideen sehr vorsichtig bewässert, damit die eventuellen beschädigten Wurzeln Zeit haben sich zu erholen.

  1. Orchideen blühen nicht, da sie zu wenig Licht haben

Wenn das Lichtverhältnis unzureichend ist – Orchideen blühen nicht. Orchideen fühlen sich am Besten an warmen und hellen Orten. Stellt man auf die Fensterbank,  wählt man eine optimale Position, am Besten dem Westen ausgerichtet.

  1. Orchideen blühen nicht, da sie in der falschen Temperatur sind

In der Regel ist für viele Orchideen die richtige Temperatur die Raumtemperatur. Orchideen werden als tropische Pflanzen wahrgenommen, daher sollte man versuchen ihnen genügend warme Bedingungen zu bieten. Dennoch werden viele Orchideen nicht blühen. Man sollte beachten, dass Temperaturen während des ganzen Jahres über 20 °C nur wenig Arten erfordern. Zu den Ausnahmen gehören Phalaenopsis Orchideen oder Hybriden der Gattung Vanda und einige Paphiopedium. Viele Pflanzen der Familie Oncidiinae bevorzugen eine ganzjährige milde Temperatur von 20 °C und eine deutliche Senkung in der Nacht. Ähnliche Sorten der Art Cattleya und Dendrobium-Orchidee haben einen klaren Jahresrhythmus. Dendrobium nobile ist ein extremales Beispiel: im Sommer bevorzugt sie gerne hohe Temperaturen und Sonne, im Winter bevorzugt sie sehr niedrigen Temperatur von 5 bis 10 °C. Wenn man sie im Warmen überwinter bekommt man anstatt Knospen Seitentriebe. Pflanzen der Gattung Cymbidium mögen im Winter niedrige Temperaturen (12 °C). Eigentlich sollte der Temperaturfall in der Nacht schon im Juli erscheinen, da dieser über das Keimen der Blüten entscheidet.

Fot. freeimages.com


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