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Pflanzen gegen Katzen im Garten

Kategorie: Ökogarten,Ziergarten – Autor: Sylwia – 7. Juli 2016

Eine der Möglichkeiten diese unerwünschten, vierbeinigen Gäste aus dem garten loszuwerden, ist Pflanzen gegen Katzen anzubauen. Wenn der Geruch von Katzenkot und der Einblick der umgegraben Blumenbeete Sie jedes Mal bei dem Besuch im garten begleitet, dann pflanzen sie unbedingt Pflanzen an, die Katzen nicht mögen. Die Auswahl solcher Blumen ist klein, aber einen Versuch wert. Hier sind die 5 Pflanzen, die Katzen abschrecken, so dass diese Tiere deinen Garten nicht mehr so interessant finden!

Pflanzen gegen Katzen im Garten

Pflanzen gegen Katzen im Garten

Wenn die Katzen den Garten häufig besuchen, kann es mit dem unangenehmen Geruch von Katzenkot, umgegrabenen Blumenbeeten und beschädigten Pflanzen verbunden sein. Um ihre Besuche auf unseren Blumenbeeten zu verhindern, versuchen die Gärtner verschiedene Möglichkeiten, um Katzen aus den Garten zu vertreiben. Manchmal werden auch chemischen Repellentien eingesetze. Wenn wir aber bei natürliche Methoden bleiben möchten, die sind sicher für uns und die Umwelt sind, können wir Pflanzen gegen Katzen im Garten pflanzen.

Bevor wir die Pflanzen, die Katzen nicht mögen, hier auslisten, müssen wir jedoch beachten, dass ihre Wirksamkeit manchmal unterschiedlich sein kann. Katzen sind Tiere mit sehr unterschiedlichen Geschmack, so dass keine Pflanze gleich auf alle Katzen funktioniert. Wenn also eine Pflanzenart nicht gegen Katzenbesuche hilft,, versuchen Sie es mit einer anderen. Hier ist die Liste der Top-Pflanzen gegen Katzen im Garten.

  1. Verpiss-dich-Pflanze (Coleus canina)

Unter diesem Namen Pflanze wird die Pflanze angeboten, die am meisten als Pflanyen gege Katzen empfohlen wird. Sie wird auch Coleus caninus oder Plectranthus caninus genannt. Die Verpiss-dich-Pflanze ist eine teilweise immergrüne Staude mit silbriggrünen Blättern und violett-blauen Blütenständen. Sie erscheinen im Sommer, von Juli bis August. Die Höhe der Verpiss-dich-Pflanze beträgt bis 35 cm. Sie wächst gut in der Sonne, aber toleriert auch eine Position im Halbschatten. Diese Pflanze gegen Katzen verbreitet sich gut, bewächst schnell die leeren Plätze und füllt die Blumenbeete und Steingärten. Wenn das Tier die Blätter berührt, geben sie einen starken Geruch ab. Es ist fast unmerklich für den Menschen, aber wird von Katzen und Hunden nicht gemocht.

  1. Großwurzeliger Storchschnabel (Geranium macrorrhizum)

Großwurzeliger Storchschnabel, der auch  Balkan-Storchschnabel oder Felsen-Storchschnabel genannt wird, ist eine niedrige, büschige Staude mit üppigem Wachstum. Sie blüht im Mai und Juni in den Farben rosa und rot. Während der Vegetationsperiode kann man seine hellgrüne, behaarte Blätter genießen. Wenn der Großwurzeliger Storchschnabel an einer sonnigen Stelle wächst, strömen die Blätter beim Anreiben einen aromatischen Duft heraus. Wahrscheinlich mögen die Katzen dieses Aroma nicht.

  1.  Italienische Strohblume (Helichrysum italicum)

Die Italienische Strohblume, manchmal auch als Currypflanze bezeichnet, ist ein Strauch, der in unserem Klima eher als eine einjährige Topfpflanze für Balkon, Terrasse oder Garten angebaut wird. Diese Pflanzen können bis zu 40 cm in der Höhe erreichen und bilden einen hochverzweigten Stengel, der mit mit schmalen Blättern bedeckt ist. Die kleinen gelben Blütenkörbchen erscheinen im Sommer. Diese Pflanze gegen Katzen erfordert eine Sonnige Stelle.

  1.  Weinraute (Ruta graveolens)

Die Weinraute ist eine Staude, die bis zu 50 cm Wuchshöhe erreicht. Sie wird besonders durch Inhaber von Kräutergärten geschätzt  Die Stiele sind mit graugrünen, gefiederten Blätter bedeckt. Im Mai erscheinen kleine, gelb-grüne Blüten. Die ganze Weinraute riecht gut. Der Saft und ätherische Öle können in Kontakt mit der Haut eine Sensibilisierung verursachen. Katzen mögen den Kontakt mit der Weinraute auch nicht. Diese Pflanze bevorzugt sonnige Stellen mit leichten, durchlässigen Böden.

  1.  Echter Lavendel (Lavandula angustifolia)

Der Echte Lavendel bildet sehr charmante violette Blüten. Er wird als Heilmittel für verschiedene Garten-Verärgerungen. Sie wird zum Beispiel als zu den Pflanzen gegen Mücken und Zecken eingeschloßen. Lavendelöl wird als Zutat in Repellentien gegen Katzen verwendet werden. Katzen mögen den Geruch von Lavendel nich. Sie mögen es auch nicht, wenn sie Hindernisse, wie niedrige Hecken aus Lavendel überwinden müssen. Deshalb, wenn wir wollen, dass Katzen sich von bestimmten Orten fern halten, können wir Lavendel als Randpflanze einsetzen.

Wir wissen bereits welche 5 Pflanzen gegen Katzen im Garten wir anbauen können. Wenn Sie diese noch nicht in Ihrem Garten haben oder erst nach einiger Zeit pflanzen planen, können Sie in der zwischenzeit zwischen den Reihen geschnittene Zitrusschalen streuen. Katzen hassen den Geruch von Zitruspflanzen. Sie können auch zerkleinerte Senfsamen auf die Erde streuen. Vor allem aber, sollten Sie keine Pflanzen anbauen, die Katzen anlocken!

Sie sollten daher folgende Pflanzen vermeiden, die Katzen besonders mögen::

  • Katzenminze (Nepeta) – die bekannteste Lieblingspflanze der Katzen, besonders die Echte Katzenminze (Nepeta cataria). In einem viel geringeren Ausmaß wirkt auf Katzen die Hybrid-Katzenminze (Nepeta faassenii), auf diese die Tiere nicht so sehr achten und die sicher in unseren Gärten gepflanzt werden kann,
  • Amur-Strahlengriffel (Actinidia kolomikta) – auch unter dem Namen Mini-Kiwi bekannt, Katzen mögen seine Blätter anknabebrn und sich an denen reiben,
  • Echter Baldriani (Valeriana officinalis) – dieses Kräuter ist für uns beruhigend und für Katzen zuwinkend
  • Gamander (Teucrium), auch Katzenkraut genannt.

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