Rasen düngen. Wann und womit den Rasen düngen?

Die richtige Düngung des Rasens ist eine der wichtigsten Behandlungen für einen schönen, dicken und gut gefärbten Rasen. Um das schöne Aussehen des Rasens zu erhalten, müssen wir es ständig düngen, weil das flach bewurzeltes Gras sehr schnell Nährstoffe, die im Oberboden zu finden sind, verbraucht. Sehen Sie, wie wir den Rasen Düngen damit es im Hausgarten richtig schön aussieht. In einem Moment werden Sie die besten Termine lernen, wenn Sie Ihren Rasen düngen können. Sie werden auch herausfinden, womit wir am besten den Rasen düngen. Lernen Sie die Geheimnisse der richtigen Düngung des Rasens kennen!

Rasen düngen. Wann und womit den Rasen düngen?
Rasen düngen. Wann und womit den Rasen düngen?

Wann den Rasen düngen?

Der Rasen düngen wir dreimal im Jahr. Die erste Düngung des Rasens erfolgt Ende März und Anfang April, kurz nach dem ersten Mähen. Die nächste Rasendüngung wird im Juni durchgeführt. Das letzte Mal düngen wir den Rasen spätestens Mitte August. Die anschließende Verwendung von Düngemitteln, vor allem solchen, die Stickstoff enthalten, verursacht übermäßiges Graswachstum und vermindern die Resistenz gegenüber Krankheiten und Kälte.

Wir Düngen den Rasen erst nachdem wir es früher gemäht haben, vorzugsweise an einem bewölkten Tag, wenn das Gras von der Sonne nicht zu stark erhitzt ist. Den Dünger verteilen wir gleichmäßig über die gesamte Oberfläche des Rasens. Bevor wir den Dünger schütten, muss die Rasenfläche gut geharkt werden, damit der Boden auch leicht gelockert wird. Dies ermöglicht dem Düngemittel schneller in die Nähe der Graswurzeln einzudringen.

Optimale Bedingungen zum Düngen des Rasens herrschen dann, wenn die Grashalme trocken und die Erde leicht feucht ist.

Es ist wichtig, dass der Dünger auf dem Rasen gleichmäßig verteilt ist. Wo es zu viel von dem Mittel fällt, kann das Gras „verbrannt“ werden, und wo zu wenig – dort wird das Gras gelb wegen Unterernährung. Die beste Lösung, um diese Art von Situation zu vermeiden ist die Anwendung eines Streuwagens. Dank ihr können wir das Mittel gleichmäßig auf der Rasenfläche verteilen.

Wir sollten eine Überdüngung des Rasens vermeiden. Zu gut ernährtes Gras erfordert häufiges Mähen und ist weniger widerstandsfähig gegen Krankheiten. Übergedüngter Rasen nach dem Winter verliert nach dem Winter  ein attraktives Aussehen und verdünnt sich stark.

Achtung! Wir sollten den Rasen nicht mit einem Feststoffdünger düngen, wenn es nass ist. Feuchtigkeit bewirkt, dass das Granulat an den Halmen haftet, was die Effizienz des Düngemittels reduziert. Wir Düngung den Rasen auch nie auch bei starker Sonneneinstrahlung und Trockenheit. Dies kann dazu führen, dass das Gras brennt. Am bestem können wir den Rasen vor dem herannahenden Regen düngen. Regen wird das Granulat gründlich von den Halmen abwaschen und der Dünger kann tiefer in den Boden eindringen.

Womit den Rasen düngen?

Für die Rasendüngung eignen sich mineralische und organische Dünger.

Fertige mineralische Dünger für den Rasen sind als Pulver, Granulat oder in flüssiger Form erhältlich. Die am meisten bevorzugte Option ist das Düngemittel in Granulatform. Es kann leicht gleichmäßig über die gesamte Oberfläche des Rasens verteilt werden. Den schnellsten Effekt des Düngens erhalten wir, wenn wir Flüssigdünger für den Rasen verwenden, die gleichzeitig in die Blätter und in die Erde eindringt.

Wir können zwischen kurz und lang wirkenden Düngern wählen. Bequemer sind die lang wirkenden Düngemittel wie zu verwenden: Substral Osmocote. Diese Dünger lösen sich langsam auf und dringen in den Boden ein, so dass die Nährstoffe allmählich dosiert werden. Als Ergebnis wird es weniger gedüngt, nur 1-2 mal pro Saison.

Im Frühjahr können wir einen Rasendünger mit einem hohen Stickstoffgehalt anwenden. Das wird ein schnelles und üppiges Wachstum von Gras verursachen. Im Handel sind spezielle Frühlings-Düngemittel erhältlich, die den Rasen nach dem Winter regenerieren.

Sommerdüngung des Rasens findet nur dann statt, wenn das Wetter passend ist, sie ist aber sehr wichtig um die richtige Farbe des Grases zu behalten. Im Sommer verwendet man schnell wirkende Universal-Stickstoffdünger .

Am Ende der Saison (zweite Hälfte August) verwenden wir spezielle Herbstdünger für den Rasen mit einem sehr niedrigen Gehalt an Stickstoff oder vollständig frei von dieser Komponente. Niedriger Stickstoffgehalt stimulieren das Graswachstum nicht und reduziert das Wachstum von Unkräutern. Herbstdünger sind reich an Phosphor und Kalium, die in vorteilhafter Weise die Frostbeständigkeit von Gras beeinflussen, die Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Entfärbung verbessern und die Entwicklung des Wurzelsystems der Grasnarbe stimulieren. So können wir unseren Rasen für den Winter besser vorbereiten.

Einige Düngemittel enthalten zusätzliche Stoffe, die das Wachstum von Unkraut und Moos auf dem Rasen begrenzen, das Gras verdicken, den Halmen eine intensive grüne Farbe geben oder das Wachstum von Gras verlangsamen.

Wenn wir fertige Düngermischungen für den Rasen kaufen, sollten wir sorgfältig die Informationen auf der Verpackung lesen. Die Hersteller geben ihnen die genaue Dosis und Termin der Düngung.

Wir müssen auch daran denken, dass allein die mineralische Düngung des Rasens nicht genug ist. Obwohl sie kurzfristig sehr gute Ergebnisse bringt, wird die Erde mit der Zeit müde und es beginnen die notwendigen organischen Substanzen zu fehlen.

Daher sind auch bei der Rasendüngung organische Düngemittel wichtig. Dazu gehören Kompost, Mist (auf das Gras kann man nur gut verrotteten Mist verwenden) und Gartentorf. Düngemittel müssen ordnungsgemäß zerkleinert und gleichmäßig verteilt werden. Sie werden vorzugsweise in den frühen Morgenstunden oder am Abend bei bewölktem Wetter angewendet. Sie sollten im Spätherbst oder im zeitigen Frühjahr, mindestens einmal alle 3 Jahre verwendet werden.

Organische Düngung des Rasens hat viele Vorteile. Sie verbessert die physikalisch-chemischen Eigenschaften des Bodens, sowie die Wasserbedingungen und schützt den Rasen vor ungünstigen klimatischen Bedingungen. Natürliche organische Düngemittel beeinflussen auch die Anhäufung von Humus im Boden und beleben die Aktivität von Mikroorganismen im der Erde. Dies ist besonders wichtig, wenn Rasen auf sandigen, leichten und nicht sehr fruchtbaren Böden wächst. Bei organischen Düngemitteln besteht keine Gefahr der Überdüngung des Rasens, da den Pflanzen eine ausgewogene Dosis an Makro- und Mikroelementen geliefert wird und die von ihnen freigesetzte Menge an Mineralstoffen durch natürliche Prozesse bestimmt wird. In unserem anderen Beitrag finden Sie witere hilfreiche Informationen zum Thema Rasen pflegen.