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Sandboden – Eigenschaften, verbessern, Pflanzen

Kategorie: Ziergarten – Autor: Sylwia – 28. November 2014

Sandboden ist äußerst unfruchtbar und  nicht ertragsfähig, er trocknet schnell aus. Sandboden Eigenschaften sind in der Regel förderlich für den Anbau von Pflanzen und gutem planen, aber das bedeutet nicht, wenn man solch einen Erdboden im Garten hat, dass wir sind zum Scheitern verurteilt sind. Erfahren Sie, wie Sie den Sandboden verbessern können, sowie finden Sie heraus, was man im Sandboden pflanzen kann, erkunden Sie die besten Pflanzen für Sandböden.

Sandboden verbessern

Sandboden Eigenschaften

Wenn Sie noch Zweifel an der Art des Bodens im Garten haben, sollten Sie einen einfachen Test durchführen. Nehmen Sie ein wenig Erde aus dem Garten in die Hand. Wenn der Boden sandig ist, wird er eine helle Farbe haben, er wird locker sein und er schüttet sich leicht durch die Finger. Auch nach dem Einweichen ist es nicht möglich etwas zu bilden, und nach dem Reiben verstreut er sich und verschmutzt auch Ihre Haut nicht.

Wenn man schon Gewissheit hat, dass es im Garten Sandboden gibt, ist es einer Überlegung wert, was für eine Wirkung es auf die Pflanzen hat. Zunächst einmal ist der Boden sehr durchlässig. Sandboden hält kein Wasser und trocknet schnell aus, was dazu führt, dass man die Gartenpflanzen häufig bewässern muss. Solche Böden sind auch sehr arm an Nährstoffen. Wenn man auch Dünger mit hohen Mineralwerten benutzt, werden diese schnell in die tieferen Bodenschichten weggespült, außerhalb der Reichweite der Pflanzenwurzeln. Deshalb, bevor man düngt, sollte man etwas den Sandboden verbessern. Aber mehr dazu gleich…

Währenddessen habe wir für Sie ein paar Worte der Ermunterung. Die Sandboden Eigenschaften haben auch ihre Vorteile. Die Tatsache, dass der Boden sehr leicht und locker ist, macht es einfacher ihn zu belüften, dass fördert wiederum den Wachstum der Pflanzenwurzeln und die Entwicklung der Bodenorganismen. Leichte Böden erwärmen sich schneller, so sind sie förderlich für den Anbau bestimmter Pflanzen, die warme Plätze brauchen. Weniger Kraft muss auch beim Umgraben des Sandbodens benötigt werden.

Sandboden verbessern

Sandboden verbessern sollte man sich vor dem Einpflanzen der Pflanzen. In den Garten muss eine große Menge an Lehm gebracht werden, damit man die gesamte Oberfläche des Gartens mit einer ca. 5 cm dicken Lehmschicht verteilt wird. Dann wird die Lehmschicht mit dem Erdboden umgegraben.

Eine gute Idee ist auch das Säen von Pflanzen, die so genannter grüner Dünger sind. Zu dieser Rolle eignen sich perfekt Hülsenfrüchtler, wie zum Beispiel die Lupine, Serradella und Peluschke. Diese Pflanzen bilden eine Menge Stengeln und Blätter, die nach dem umgraben mit dem Erdboden sich zersetzen und Humusform entwickeln. Sie bereichern auch den Erdboden mit Stickstoff, so kann man dann auch den Sandboden verbessern.

Die Pflanzen für den grünen Dünger sät man im Juli oder Anfang August aus. Dann gelingt es ihnen noch vor dem Winter zu wachsen. Wenn sie anfangen zu blühen, schneiden Sie diese und umgraben sie flach mit dem Erdboden. Im Frühjahr ist der Boden bereit für die Bepflanzung. Sät man Pflanzen für den grünen Dünger im Frühjahr aus, kann der Garten in der zweiten Hälfte des Sommers gebildet werden.

Es lohnt sich auch Pflanzen für den grünen Dünger bereits während der Nutzung des Gartens auszusäen, zum Beispiel als Zwischenernte beim Anbau von Gemüse. Hier erfahren sie, wie sie einen Gemüsegarten planen können.

Sandboden düngen

Vor allem sollte man nicht vergessen, dass aus dem Sandboden die Mineralkomponenten schnell weggespült werden. Aus diesem Grund sollte man in erster Linie organischen Dünger wie Kompost verwenden, der den Humusgehalt im Erdboden erhöht.

Eine ca. 2 cm dicke Kompostschicht sollte auf den Erdboden verteilt werden und leicht im Frühling und Herbst umgegraben werden. Um sicherzustellen, dass eine ausreichende Menge an Kompost vorhanden ist, sollte man eine eigene Kompostanlage haben, indem man selbstständig den besten und auch billigsten Dünger für unsere Pflanzen produzieren kann.

In ähnlicher Weise wie Kompost, können wir die Bodenstruktur des Sandboden verbessern mit Mist. Frischen Mist umgräbt man mit dem Sandboden im Herbst. Man kann ihn auch zunächst mit Lehm vermischen und dann erst mit dem Sandboden umgraben. Über den Winter hat er Zeit sich zu zersetzen und den Boden zu düngen. Im Frühjahr verwendet man einen kompostierten Dünger.

Natürlich lohnt es sich ich auch außer Kompost und Mist Mineraldüngemittel zu benutzen. Allerdings sollte man einen Langzeitdünger (zum Beispiel Osmocote) wählen, das die enthaltenen Mineralien sehr langsam freigibt. Die Mineralien werden nicht so schnell aus dem Boden ausgewaschen und die Pflanzenwurzeln können diese rechtzeitig annehmen.

Sandboden Pflanzen

Einjährige Pflanzen: Studentenblume, Kapkörbchen, Kalifornischer Mohn, Schmuckkörbchen, Ringelblume, Kapuzinerkresse, Portulakröschen, Schleifenblume

Stauden: Berg-Aster, Wollziest, Kokardenblume, Schleierkraut Sorten, Fädige Palmlilie, Katzenminze, Schmalblättriger Lavendel, Sand-Thymian, Andonisröschen, Mädchenauge, Kugeldistel, Ehrenpreise, Filziges Hornkraut, Hauswurzen, Fetthennen, Felsen Steinkraut, Gewöhnliches Katzenpfötchen, Stauden-Nachtkerze, Nachtkerze, Strand-Grasnelke, Patagonisches Eisenkraut, Leopardenblume, Wolfsmilch

Laubbäume und -pflanzen: Hänge-Birke, Gewöhnlicher Perückenstrauch, Fingerstrauch, Sanddorn, Essigbaum, Gewöhnliche Schneebeere, Kleinblättrige Tamariske, Brautspiere

Nadelbäume: Gemeiner Wacholder, Kriech-Wacholder, Gift-Wacholder, Kiefer, Berg-Kiefer, Schwarzkiefer, Stech-Fichte


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