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Gartenhortensie (Hydrangea macrophylla) ‘Blaumeise’

Kategorie: Laubbäume und -sträucher,Saisonpflanzen – Autor: Sylwia – Januar 22, 2012
Gartenhortensie Blaumeise

Beschreibung: Synonyme – H. macrophylla ‘Blauer Teller’, H.macrophylla ‘Blue Sky’, H. macrophylla ‘Sky Blue’, H. macrophylla ‘Teller Blue’. Die Gartenhortensie ‘Blaumeise’ hat flache, kranzförmige Blütenstände, die etwa 18 cm im Durchmesser erreichen. Die sterilen Blüten sind ziemlich zahlreich, groß, sie weisen einen Durchmesser von bis zu 4 cm auf und sind symmetrisch auf dem Rand angeordnet.


Sie stehen etwas höher als die langgestielten fertilen Blüten. Sie bestehen aus 4 leicht gezähnten, dunkelblauen oder rosafarbenen (abhängig vom Boden-pH) Blütenblätter mit kontrastierenden weißen Staubgefäßen. Die Gartenhortensie ‘Blaumeise’ blüht im Juni-Juli. ‘Blaumeise’ ist ein kleiner, dichter Strauch, der bis 1,5 m Höhe und Breite erreicht. Die Blätter sind glänzend, dunkelgrün. Diese bezaubernde Hortensie kann man einzeln auf dem Rasen, in Gruppen entlang des Gartenwegs oder am Teichrand anbauen. Die Gartenhortensien gehören zu den dekorativsten Arten aus der Hydrangea-Gattung. Die Gartenhortensie ‘Blaumeise’ gehört zu den schönsten Herbstpflanzen für den Garten. Sie sind empfindlich gegen Frost. Von dieser Art stammen viele beliebte Sorten von Zierblumen, die in zwei Gruppen, je nach Aufbau des Blütenstandes, unterteilt sind. Zu der ersten Gruppe gehören Blütenstände, die hauptsächlich aus großen, bunten sterilen Blüten bestehen. Die zweite Gruppe bilden flache Blütenstände, die aus kleinen fertilen Blüten bestehen, die durch einen Kranz aus großen, bunten sterilen Blumen umgeben sind.

Pflege: Die Gartenhortensie ‘Blaumeise’ ist frostempfindlich. Es ist ratsam sie mit Strohmatten oder Vlies umzuwickeln. Wenn die Pflanze zu dicht umwickelt ist und das Material dickes Papier oder Karton ist, oder auch undurchlässig, können Pilzkrankheiten auftreten. Damit die Pflanzen Blühen ist es wichtig richtig Hortensien überwintern. Die Hortensien benötigen einen frischen, feuchten Boden mit leicht saurem pH-Wert. Die Erde sollte reichlich mit verrottetem Kompost oder Mist angereichert werden. Normalerweise benötigen sie halbschattige Stellen, doch manche Gattungen wachsen auch gut in der Sonne. Der Standort sollte geschützt sein, am besten an der Hausmauer, Hecke oder in der Nähe von hohen Bäumen. Wegen der kalten Frühlingswinde sollte man die östliche Ausstellung vermieden. Im Frühling schneiden wir nur die kranken, gebrochenen oder dünnen Zweige und nicht die mit den gebundenen Blütenknospen. Trockene Spitzen schneiden wir nur bis zur ersten Knospe. Den älteren Exemplaren kann man einige, ältesten Triebe wegschneiden, um den Strauch zu verjüngen und auslichten. Auf sehr sonnigen Stellen benötigen die Hortensien viel Wasser.

Vermehrung: Im Sommer durch unreife Stecklinge, die im Frühbeet angebaut werden.

Schädlinge und Krankheiten: Die Blätter werden von Blattläusen beschädigt. Überschüssiges Kalzium im Boden verursacht die Blattchlorose. Außerdem der Echte Mehltau und der Grauschimmel können die welkenden Blütenstände attackieren.


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