Pflanzen Enzyklopädie / Gartentipps

Gartenhortensie (Hydrangea macrophylla) ‘Gerda Steiniger’

Kategorie: Laubbäume und -sträucher,Saisonpflanzen – Autor: Sylwia – Januar 22, 2012
Gartenhortensie Gerda Steiniger

Beschreibung: Andere Namen – Bauernhortensie. Die Gartenhortensien gehören zu den dekorativsten Arten aus der Hydrangea-Gattung. Sie sind empfindlich gegen Frost. Von dieser Art stammen viele beliebte Sorten von Zierblumen. Gartenhortensie ‘Gerda Steiniger’ gehört zu der Hortensien mit kuppelförmigen Blütenständen, die fast ausschließlich aus großen, bunten sterilen Blüten bestehen.


Es ist ein kompakter Strauch mit aufrechten Zweigen und großen Blättern. Nach 10 Jahren erreicht sie etwa 1,4 m Höhe. Sie hat sehr große Blütenstände, die aus dunkelrosa- bis violettfarbenen Blüten bestehen. Die Blütenfarbe der Gartenhortensie ‘Gerda Steiniger’ hängt von dem Boden-pH ab. Die Blütezeit dauert von Juli bis August. Bei sehr strengen Wintern können die Triebe bis zu der Schneegrenze frieren. Dies bedeutet, sie wird im im nächsten Jahr nicht blühen, denn die Blütenknospen bilden sich auf den einjährigen Trieben. Perfekt als Einzelpflanze auf dem Rasen, oder für Gruppenpflanzung entlang des Gartenwegs. Die Gartenhortensie ‘Gerda Steiniger’ gehört zu den schönsten Herbstpflanzen für den Garten. Besonders malerisch präsentiert sie sich in Gruppen am Teichrand gepflanzt. Die Blütenstände kann man für trockene Blumensträuße verwenden. Man kann Gartenhortensie ‘Gerda Steiniger’ im Kübel pflanzen und sie für den Winter in einen frostfreien Pavillon oder Wintergarten stellen.

Pflege: So können Sie Hortensien überwintern: die Zweige zusammenbinden und mit Strohmatten oder Vlies umwickeln. Wenn die Gartenhortensie ‘Gerda Steiniger’ zu dicht umwickelt ist und das Material dickes Papier oder Karton ist, oder auch undurchlässig, können Pilzkrankheiten auftreten. Die Rispenhortensien benötigen einen frischen, feuchten Boden mit leicht saurem pH-Wert. Die Erde sollte reichlich mit verrottetem Kompost oder Mist angereichert werden. Normalerweise benötigen sie halbschattige Stellen, doch manche Gattungen wachsen auch gut in der Sonne. Der Standort sollte geschützt sein, am besten an der Hausmauer, Hecke oder in der Nähe von hohen Bäumen. Wegen der kalten Frühlingswinde sollte man die östliche Ausstellung vermieden. Im Frühling schneiden wir nur die kranken, gebrochenen oder dünnen Zweige und nicht die mit den gebundenen Blütenknospen. Trockene Spitzen schneiden wir nur bis zur ersten Knospe. Den älteren Exemplaren kann man einige, ältesten Triebe wegschneiden, um den Strauch zu verjüngen und auslichten. Auf sehr sonnigen Stellen benötigen die Hortensien viel Wasser.

Vermehrung: Im Sommer durch unreife Stecklinge, die im Frühbeet angebaut werden.

Schädlinge und Krankheiten: Bei heißem Sommer können die Blätter von Blattläusen beschädigt werden. Manchmal auf der Unterseite der Blätter tritt die Gemeine Spinnmilbe auf, der die Verfärbung der Blätter und ihren Fall verursacht. Überschüssiges Kalzium im Boden verursacht die Blattchlorose. Außerdem der Echte Mehltau und der Grauschimmel können die welkenden Blütenstände attackieren. Die Hortensien sind empfindlich gegen Simazin – eine Substanz, die in manchen Herbiziden vorkommt. Diese sollte man vermeiden.


Keine Kommentare »

No comments yet.

Leave a comment