Pflanzen Enzyklopädie / Gartentipps

Gartenhortensie (Hydrangea macrophylla) ‘Ursula’

Kategorie: Laubbäume und -sträucher,Saisonpflanzen – Autor: Sylwia – Januar 23, 2012
Gartenhortensie Ursula

Beschreibung: Andere Namen – Bauernhortensie. Die Gartenhortensien gehören zu den dekorativsten Arten aus der Hydrangea-Gattung. Sie sind empfindlich gegen Frost. Von dieser Art stammen viele beliebte Sorten von Zierblumen. Die Gartenhortensie ‘Ursula’ gehört zu den typischen Hortensien mit Blütenständen, die fast ausschließlich aus großen, bunten sterilen Blüten bestehen.


Die Gartenhortensie ‘Ursula’ ist ein kompakter, ziemlich hoher Strauch, der etwa 1,5 m Höhe erreicht, aufrechte Zweige und große Blätter bildet. Diese Hortensie bildet rundliche, rosa, blaue bis blau-violette Blüten, je nach dem Boden-pH. Die Blütezeit dauert von Juni bis September. Bei sehr strengen Wintern können die Triebe bis zu der Schneegrenze frieren. Dies bedeutet, die Gartenhortensie ‘Ursula’ wird im im nächsten Jahr nicht blühen, denn die Blütenknospen bilden sich auf den einjährigen Trieben. Perfekt als Einzelpflanze auf dem Rasen, oder für Gruppenpflanzung entlang des Gartenwegs. Die Gartenhortensie ‘Ursula’ gehört zu den schönsten Herbstpflanzen für den Garten. Besonders malerisch präsentiert sie sich in Gruppen am Teichrand gepflanzt.

Pflege: So können Sie Hortensien überwintern: die Zweige zusammenbinden und mit Strohmatten oder Vlies umwickeln. Wenn die Pflanze zu dicht umwickelt ist und das Material dickes Papier oder Karton ist, oder auch undurchlässig, können Pilzkrankheiten auftreten. Die Rispenhortensien benötigen einen frischen, feuchten Boden mit leicht saurem pH-Wert. Die Erde sollte reichlich mit verrottetem Kompost oder Mist angereichert werden. Normalerweise benötigen sie halbschattige Stellen, doch manche Gattungen wachsen auch gut in der Sonne. Der Standort sollte geschützt sein, am besten an der Hausmauer, Hecke oder in der Nähe von hohen Bäumen. Wegen der kalten Frühlingswinde sollte man die östliche Ausstellung vermieden. Im Frühling schneiden wir nur die kranken, gebrochenen oder dünnen Zweige und nicht die mit den gebundenen Blütenknospen. Trockene Spitzen schneiden wir nur bis zur ersten Knospe. Den älteren Exemplaren kann man einige, ältesten Triebe wegschneiden, um den Strauch zu verjüngen und auslichten. Auf sehr sonnigen Stellen benötigen die Hortensien viel Wasser.

Vermehrung: Im Sommer durch unreife Stecklinge, die im Frühbeet angebaut werden.

Schädlinge und Krankheiten: Die Blätter werden von Blattläusen beschädigt. Überschüssiges Kalzium im Boden verursacht die Blattchlorose. Außerdem der Echte Mehltau und der Grauschimmel können die welkenden Blütenstände attackieren.


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