Grauerle (Alnus incana) | Pflanzen Enzyklopädie
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Grauerle (Alnus incana)

Kategorie: Laubbäume und -sträucher – Autor: Sylwia – April 25, 2015
Grauerle

Beschreibung: Die Grauerle kommt natürlich in ganz Europa vor. Sie gehört natürlich zu der Familie der Birkengewächse. Sie wird auch Weiß-Erle genannt. Die Grauerle ist ein Laubbaum, der bis zu 20 m Wuchhöhe erreicht. Die Rinde ist glatt. Die Blätter sind grün, eiförmig mit doppelt gesägtem Blattrand. Die männlichen Blüten sind hängende Kätzchen.


Die weiblichen Blüten sind kleine, braune Zapfen.  Die Früchte sind Nussfrüchte mit einem Flügelrand. Die Grauerle blüht von März bis April.
Pflege: Die Grauerle ist tolerant gegenüber Bodenqualität. Sie wächst problemlos in normaler Gartenerde. In trockenem Boden bildet sie strauchartige Büsche und bildet viele Wurzelsprossen. Wenn wir die Grau-Erle in fruchtbarer und feuchter Erde pflanzen, wächst sie zu einem Baum. Dieses Baum bevorzugt Halbschatten. Es ist winterhart. Aufgrund des hoch entwickeltes Wurzelsystem kann die Grauerle verwendet werden um die Dämme zu verstärken. Aus demselben Grund wird sie im Garten nicht gerne angebaut. Die Grauerle braucht keine zusätzliche Düngung.
Vermehrung: Über Stecklinge oder aus Samen.
Krankheiten und Schädlinge: Normalerweise keine. Selten kann die Grüne Erlen-Blattlaus vorkommen.

Fot. Frank Xaver, Veröffentlicht unter Lizenz CC-BY-SA-3.0, Quelle: Wikimedia Commons.


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