Pflanzen Enzyklopädie / Gartentipps

Bitterwurz (Lewisia) ‘Pinkie’

Kategorie: Stauden – Autor: Sylwia – August 8, 2011
Bitterwurz Pinkie

Beschreibung: Eine Bergpflanze aus Nordamerika. Diese besonders winterharte und immergrüne Stauden eignen sich sehr gut für Steingärten. Die Blüten sind auffällig und schön gefärbt, die  Blattrosetten sind auch sehr dekorativ. Sie brauchen eine spezielle Stelle und angemessene Wachstumsbedingungen. Die Bitterwurz ‘Pinkie’ ist eine Mischung aus zwei Arten:  L. Longipetala x L. Cotyledon.


Die langen, steifen, fleischigen, lanzettlichen Blätter sind leicht nach innen gewölbt und bilden eine Rosette mit einem Durchmesser von 20 cm. Im Mai-Juni auf etwa 10 cm langen Stängeln erscheinen die verzweigten Blütenstände, die aus zahlreichen rosafarbenen Blüten bestehen. Eine sehr attraktive Bergpflanze, perfekt fürs Steingarten, eine Mauer im Halbschatten oder als Kübelpflanze auf der Terrasse an einem geeigneten Standort. Eine schöne Topfpflanze, die im Winter in ein kühles Winterquartier oder ins Wintergarten gestellt werden sollte.

 

Pflege: Die Bitterwurz benötigt einen durchlässigen, sauren oder neutralen Boden. Für die Hybridsorte  ‘Pinkie’ sollten sie humos sein und eine Zugabe von Lehm und sauren Torf, und um die Wurzeln wird eine Schicht aus feinem Kies bestreuen, so dass die Halme trocken bleiben. Im Winter sollte die Stelle trocken bleiben, deswegen sollte die Pflanze an einer leicht geneigten Stelle zwischen Steinen gepflanzt werden, damit dass das Wasser abfließen kann und die Halme trocken bleiben. Während der Blüte und Trockenheit im Sommer wird die Pflanzen alle paar Tage gewässert. Die Stelle sollte sonnig und von Süden leicht beschattet sein.

Vermehrung: Im Frühjahr durch Teilung von älterer Pflanzen. Wir halten sie in einem kühlen, schattigen Frühbeet und pflanzen sie dann in Töpfe ein. Sie können auch durch Blattstecklinge.

Krankheiten und Schädlinge: Die Bitterwurz wird von Blatt- uns Schildläusen angegriffen. Auch Blattflecken können auftreten, meistens sind sie durch virale Erkrankungen verursacht.


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