Pflanzen Enzyklopädie / Gartentipps

Purpurglöckchen (Heuchera) ‘Electric Lime’

Kategorie: Stauden – Autor: Sylwia – Januar 5, 2012
Purpurglöckchen Electric Lime

Beschreibung: Größere Schwester der Sorte ‘Electric’ aus der amerikanischen Baumschule Terra Nova (eingeführt 2010). Diese mehrjährige Pflanze begeistert mit der faszinierenden Wechselhaftigkeit der Blattfarbe. Im Frühling sind sie limettengrün. Mitte Sommer werden sie etwas dunkler, die weißen Adern werden sichtbar.


Im Herbst nehmen die Adern eine elektrisierend rote Farbe an, die auf dem Hintergrund der grünen oder gelblichen Blättern beeindruckend aussieht. Die weißen, glockenförmigen Blüten stehen in lockeren Blütenständen. Sie erscheinen auf dünnen, etwa 40 cm hohen Stängeln im Juni und Juli. Diese Pflanze eignet besonders für Kompositionen mit Funkien und niedrigen Farnen. Diese Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 30 cm Besonders attraktiv wirken sie einzeln im Kübel gepflanzt oder in Terrassen-Kompositionen mit Gräsern und anderen Stauden. Purpurglöckchen sind krautige Stauden, die vollkommen oder mäßig winterhart sind. Wie alle Purpurglöckchen Sorten, kann sie auch als Bodendecker verwendet werden. Zahlreiche Sorten begeistern mit originellen Formen und reichen Farbentönen der bunten Blätter. Manche sehen besonders schön aus neben dekorativen Blumen in verschiedenen Farben (rosa, rot, weiß, grünlich oder gelbgrün) gepflanzt. Pflanzen mit bunten Blättern haben meistens kleine Blüten. Die lang gestielten Blätter stehen in Rosetten und wachsen aus einem kurzen Rhizom.

Pflege: Diese Stauden wachsen gut auf vom Norden beschatteten Stellen (sie vertragen keine pralle Sonne). Purpurglöckchen pflanzt man im Frühherbst. Der Boden sollte mäßig feucht, fruchtbar und leicht alkalisch (pH 6,2-7). Einmal pro 2-3 Jahre teilen wir sie im Frühherbst. Während der Dürre ist Bewässerung nötig. Im Herbst bedeckt man sie mit Rinde. Die Sorte ist mäßig resistent gegen Frost. Die Blätter sollte man besonders während schneelosen Wintern abdecken.

Vermehrung: Durch Bewurzelung von Trieben, die vom Wurzelhals abgeschnitten worden sind oder durch Teilung der älteren Exemplare im Frühherbst.

Krankheiten und Schädlinge: Normalerweise sind sie sehr resistent. Manchmal treten Gallwespen auf.


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