Pflanzen Enzyklopädie / Gartentipps

Purpurglöckchen (Heuchera) ‘Sparkling Burgundy’

Kategorie: Stauden – Autor: Sylwia – Januar 5, 2012
Purpurglöckchen Sparkling Burgundy

Beschreibung: Eine Sorte mit attraktiven Blättern. Sie kommt aus der amerikanischen Baumschule Terra Nova. Im Frühling und Sommer haben die Blätter eine buchstäblich glühende Rotwein-Farbe. Im Herbst werden sie dunkler. Ein konstanter Element sind der silbrige Belag zwischen den Adern. Die glockenförmigen, kleinen, rein weißen Blüten stehen in zylindrischen Blütenständen.


Sie erscheinen auf dünnen Stängeln im Juni und Juli. Diese Pflanze eignet besonders für Kompositionen mit Funkien und niedrigen Farnen. Sie erreicht eine Wuchshöhe von 30 bis 45 cm. Besonders attraktiv wirken sie einzeln im Kübel gepflanzt oder in Terrassen-Kompositionen mit Gräsern und anderen Stauden. Purpurglöckchen sind krautige Stauden, die vollkommen oder mäßig winterhart sind. Wie alle Purpurglöckchen Sorten, kann sie auch als Bodendecker verwendet werden. Zahlreiche Sorten begeistern mit originellen Formen und reichen Farbentönen der bunten Blätter. Manche sehen besonders schön aus neben dekorativen Blumen in verschiedenen Farben (rosa, rot, weiß, grünlich oder gelbgrün) gepflanzt. Pflanzen mit bunten Blättern haben meistens kleine Blüten. Die lang gestielten Blätter stehen in Rosetten und wachsen aus einem kurzen Rhizom.

Pflege: Diese Stauden wachsen gut auf vom Norden beschatteten Stellen (sie vertragen keine pralle Sonne). Purpurglöckchen pflanzt man im Frühherbst. Der Boden sollte mäßig feucht, fruchtbar und leicht alkalisch . Einmal pro 2-3 Jahre sollte sie im Frühherbst geteilt und gut gedüngt werden. Während der Dürre ist Bewässerung nötig. Im Herbst bedeckt man die Erde um die Pflanze mit Rinde.  Die Sorte ist mäßig resistent gegen Frost. Die Blätter sollte man besonders während schneelosen Wintern abdecken.

Vermehrung: Durch Bewurzelung von Trieben, die vom Wurzelhals abgeschnitten worden sind oder durch Teilung der älteren Exemplare im Frühherbst.

Krankheiten und Schädlinge: Manchmal treten Gallwespen auf.


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