Schwarzer Schlangenbart (Ophiopogon planiscapus) ‚Niger' | Pflanzen Enzyklopädie
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Schwarzer Schlangenbart (Ophiopogon planiscapus) ‚Niger’

Kategorie: Stauden – Autor: Sylwia – März 10, 2015
Schwarzer Schlangenbart Niger

Beschreibung: Synonyme: Ophiopogon ‚Black Dragon’, Ophiopogon planiscapus ‚Nigrescens’. Schwarzer Schlangenbart ‚Niger’ wird oft als Schwarzes Gras angeboten. Diese Staude hat zahlreiche, schmale, dunkelviolette Blätter, die den Blättern der Gräser ahnlich sind. Schwarzer Schlangenbart ‚Niger’ bildet niedrige ca. 40 cm hohe Klumpen. Die Pflanze verbreitet sich recht schnell über kurze, unterirrdische Rhizome.


Im Sommer, von August bis September, erscheinen kleine, duftende, violett-weiße, glockenförmige Blüten, die in Trauben stehen. Schwarzer Schlangenbart ‚Niger’ eignet sich als Bodendecker, für Blumenbeete und auch als Randpflanze. Man kann sie auch im Kübel auf Balkon und Terrasse anbauen. Auf Blumenbeeten sieht sie besonders schön aus in Zusammensetzung mit Pflanzen mit kontrastierenden Blättern. Schwarzer Schlangenbart ‚Niger’ wurde unter anderen in 1993 mit dem Preis Award of Garden Merit durch die Royal Horticultural Society ausgezeichnet.
Pflege: Die Stelle sollte sonnig oder halbschattig sein (bei zu wenig licht ist die Blätterfärbung nicht so intensiv). Die Erde feucht, durchlässig und humos. In kälteren Regionen kann sie frieren, daher ist ein Winterschutz ratsam. In unserem Klima werden am Ende des Winters die Blätter braun und sterben ab. Sie sollten im zeitigen Frühling entfernt werden, bevor neue erscheinen.
Vermehrung: Durch Teilung. Die Klumpen werden im Herbst oder im Frühling geteilt, bevor die Vegetation beginnt.
Krankheiten und Schädlinge: In kälteren Regionen kann Schwarzer Schlangenbart ‚Niger’ frieren. Ein Winterschutz ist daher ratsam.

Meneerke Bloem, Foto unter Lizenz  CC-BY-SA-3.0. Quelle: Wikimedia Commons.


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