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Taglilie ‘Fever’ (Hemerocallis x hybrida)

Kategorie: Stauden,Taglilien – Autor: Sylwia – August 20, 2011
Taglilie Fever

Beschreibung: Züchter Warner, 1976. Die großen Blüten erreichen etwa 14 cm im Durchmesser. Die Blütenblätter sind rot mit einem goldenen Schlund.  Sie sind vom frühen Morgen bis zum Abend offen, für mindestens 16 Stunden. Erscheinen von Juli bis August. Wie bei allen Taglilien ist jede Blüte nur für einen Tag offen. Diese Pflanzen erreicht eine Höhe bis 75 cm. 


Diese Taglilie gehört zu den Tetraploidien – so werden Sorten nach 1951 genannt. Ihre charakteristischen Merkmale sind starker Aufbau, breite Blätter, dicke Stängel und dicke, fleischige Blütenblätter, die resistent gegen die Sonne sind. Diese Pflanze erreicht eine Höhe bis 65 cm. Geeignet zur Pflanzung entlang von Wegen, in Parks, an den Ufern von Gewässern, sowohl einzeln als auch in Gruppen.

Pflege: Tetraploidien, zu denen die Sorte ‘Agata’ gehört, zeichnen sich durch hohe Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit und schlechte Bodenverhältnisse aus.  Sie können in jedem durchschnittlichen, mäßig feuchten fruchtbaren Boden mit einer Beimischung von Kompostode oder Mist. Zur Erhaltung der wertvollen Eigenschaften der Hybriden  ist eine regelmäßige Bewässerung und Düngung zu empfehlen. Die Stelle sollte sonnig sein, damit die Blumen ihre ganze Schönheit zeigen können. Blätter dieser Sorte sind dormant – diese Taglilien sind winterhart, unempfindlich gegen Frost. Es ist jedoch vor allem im ersten Jahr nach der Pflanzung wert sie etwas zu bedecken, z.B. mit Komposthaufen, und dann darauf eine Schicht von Nadelbaum-Zweigen zu legen. Taglilien werden durch Teilung verjüngert, alle 3-4 Jahre.

Vermehrung: Durch Teilung der Rhizomen im Frühjahr oder Spätsommer.

Krankheiten und Schädlinge: Taglilien sind in der Regel robust. Manchmal bekommen die Blätter rostige Flecken. Die Blüten können von Zweiflügler befallen werden,  so dass Schwellungen auftreten. Junge Blätter können von Schnecken beschädigt werden. Überdosierung von Stickstoff kann zur Phytophthora-Nassfäule führen.


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