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Traubige Fackellilie (Kniphofia uvaria)

Kategorie: Stauden – Autor: Sylwia – Dezember 9, 2011
Traubige Fackellilie

Beschreibung: Schöne, mehrjährige Pflanze mit attraktiven Blütenständen, die leuchtenden Fackeln ähneln. Die Art kommt aus Südafrika. Über dem Klumpen aus nicht sehr beeindruckenden, grau-grünen, schmalen, bis zu 100 cm langen Blättern erscheinen die röhrenförmigen Blüten. Sie sind rot, bis 4 cm lang und stehen in einem dichten Blütenstand. Die Blütenstängel sind dick und steif, hohl oder teilweise hohl. Die Blüte dauert von Juni bis September.


Die Traubige Fackellilie hat einen kurzen Wurzelstock mit fleischigen Wurzeln. Es gibt zahlreiche Arthybriden, die in Gärten für ihre hohe, ährige, feuerrote, orange und gelbe Blütenstände angebaut werden. Sie sind meist empfindlich gegen Frost, aber mit einem Winterschutz können sie unsere Winter überstehen. Man kann sie auch in Container kultivieren und an einem kühlen Ort überwintern. Sie eignet sich perfekt für Staudenrabatten, als Solitär auf dem Rasen oder in Komposition mit anderen exotischen Pflanzen wie Yucca, Schopflilie oder Steppenkerze. Sie kann auch als Schnittblume verwendet werden. Die Traubige Fackellilie erreicht eine Höhe von bis zu 1,2 m und etwa 60 cm Breite.

Pflege: Diese Pflanze kommt aus den warmen Regionen Afrikas, so braucht sie in unserem Klima eine warme, ruhige Stelle z.B. in der Nähe von Mauern und einen Winterschutz aus einer dicken Schicht von Streu. Der Boden sollte durchlässig sein, leicht, nicht sehr fruchtbar, leicht sauer (pH 6-6,5), feucht im Sommer und trocken im Winter. Im Herbst entfernen wir die verblühten Blüten. Um die Pflanze vor Winterfeuchte zu schützen binden wir die Blätter mit Streu in einen Strohbund zusammen. Dazu häufeln wir eine bis zu 30 cm dicke Schicht aus trockenem Laub, Rinde oder Torf an, die die Wurzeln und Blattrosetten vor Frost schützen soll. Im Frühling wird diese Schicht auseinander gezogen. Nur die eingefrorenen Triebe werden abgeschnitten.

Vermehrung: Durch Teilung der Klumpen im Herbst oder durch Trennung der Seitentriebe. Die Arten kann man auch durch Aussaat unter Glas im späten Winter vermehren.

Krankheiten und Schädlinge: Thripse können die Verformung oder Verfärbung der Blüten und Blätter verursachen. Erfahre auch, wie man am besten Thripse bekämpfen kann.


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