Pflanzen Enzyklopädie / Gartentipps

Rauher Gelbrinnen-Bambus (Phyllostachys aureosulcata)

Kategorie: Bambus – Autor: Sylwia – Februar 10, 2011
Rauher Gelbrinnen-Bambus

Beschreibung: Ein schöner, ausläuferbildender Gartenbambus. Rauher Gelbrinnen-Bambus kann eine Wuchshöhe von 6-10 m erreichen und ist gut schnittveträglich Er hat wunderschöne grüne Halme mit gelben Sulcus, im Alter mit zusätzlichen Streifen im Sulcus. Die Austriebe sind dicht bewimpert. Die Halmscheiden haben eine hell-gelbe Farbe mit grünen bis bräunlichen Streifen, kurzen Wimpern und häufig einer abstehender Zunge.


Die Halme können bis zu 4 cm im Durchmesser erreichen. Die Blätter sind grün und glänzend. Der Rauher Gelbrinnen-Bambus wächst aufrecht, die Halmspitzen sind leicht gebogen. Seine Sprossen sind essbar. Perfekt für eine Hecke geeignet und auch als Sichtschutz. Kann ebenso im Kübel gepflanzt werden. Hier erfahren sie, welche anderen Gräser im Garten sie auch pflanzen können.

Pflege: Alle Phyllostachys-Arten benötigen einen humosen, nährstoffreichen und durchlässigen Boden. Der pH-Wert sollte leicht sauer oder neutral sein. Am besten wachsen sie an einer vollsonniger Stelle. Da sie im Unterschied zu z.B Fargesia murielae expansive Ausläufer bilden können, sollten sie mit einer Rhizomsperre begrenzt werden. Der Boden sollte feucht gehalten werden, doch man sollte unbedingt staunässe vermeiden. Frosthart bis -26 ° C, aber besonders während den ersten Jahren im Boden ist es gut sie mit einem Winterschutz zu versehen. Düngen von April bis September. Kübelpflanzen sollte man in einem kühlen und hellen Raum überwintern, das Gießen etwas reduzieren. Im Mai kann die Pflanze ins Garten gestellt werden, nachdem sie zunächst schrittweise an die Sonne gewöhnt wird. Bambus kann blühen, aber es passiert sehr selten, in Abständen von mehreren Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten. Nach der Blüte sterben die Pflanzen meistens ab.

Vermehrung: Durch Rhizom-Teilstücke oder durch Teilung.

Krankheiten und Schädlinge: Wurzel- und Blattfäulnis durch zu reichliche Wassergaben verursacht, besonders im Winter. Eine geschwächte Pflanze ist  für Spinnmilben und Blattläuse anfällig. Wir können dagegen selber ökologische Spritzmittel gegen Blattläuse herstellen.


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