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Bisset Bambus (Phyllostachys bissetii)

Kategorie: Bambus,Ziergräser – Autor: Sylwia – Februar 11, 2011
Bisset Bambus

Beschreibung: Bisset Bambus verdankt seinen Namen dem Franzosen David Bisset. Er hat schöne, grüne Halme, die in der Sonne einen oliv-gelben Farbton bekommen können. Er ist sehr robust gegen Wind und Kälte. Oft ist er auf verschiedenen Messen und Veranstaltungen als eine grüne, elegante Dekoration verwendet. Bisset Bambus kann eine Höhe von 4-7 m erreichen und ist gut schnittverträglich.


Junge Halme sind grau bemehlt, frischgrün, später glänzend und olivgrün. Ältere oder die der Sonne ausgesetzte Halme sind gelblich. Anfangs stehen sie dicht. Sie können einen Durchmesser von bis zu 2,5 cm erreichen. Die Blätter sind dunkelgrün, mittelgroß, fest, länglich, mit leicht nach oben gewölbten Ränder. Sie bilden ein glänzendes und dichtes Laub. Bisset Bambus wächst anfangs leicht schräg. Die Halmspitzen sind leicht gebogen. Perfekt für eine Hecke geeignet und auch als Sichtschutz. Bisset Bambus kann ebenso im Kübel gepflanzt werden. Seine Sprossen sind essbar. Aus den frisch geernteten Blätter kann man einen leckeren Tee zubereiten.

Pflege: Alle Phyllostachys-Arten benötigen einen humosen, nährstoffreichen und durchlässigen Boden. Der pH-Wert sollte leicht sauer oder neutral sein. Am besten wachsen sie an einer vollsonniger Stelle. Da sie im Unterschied zu z.B Fargesia murielae expansive Ausläufer bilden können, sollten sie mit einer Rhizomsperre begrenzt werden. Der Boden sollte feucht gehalten werden, doch man sollte unbedingt staunässe vermeiden. Frosthart bis -28 ° C, aber besonders während den ersten Jahren im Boden ist es gut sie mit einem Winterschutz zu versehen. Düngen von April bis September. Kübelpflanzen sollte man in einem kühlen und hellen Raum überwintern, das Gießen etwas reduzieren. Im Mai kann die Pflanze ins Garten gestellt werden, nachdem sie zunächst schrittweise an die Sonne gewöhnt wird. Bambus kann blühen, aber es passiert sehr selten, in Abständen von mehreren Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten. Nach der Blüte sterben die Pflanzen meistens ab.

Vermehrung: Durch Rhizom-Teilstücke oder durch Teilung.

Krankheiten und Schädlinge: Wurzel- und Blattfäulnis durch zu reichliche Wassergaben verursacht, besonders im Winter. Eine geschwächte Pflanze ist  für Spinnmilben und Blattläuse anfällig. Wir können dagegen selber ökologische Spritzmittel gegen Blattläuse herstellen.


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