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Schilfrohr (Phragmites australis)

Kategorie: Ziergräser – Autor: Sylwia – Mai 16, 2016
Schilfrohr (Phragmites australis)

Beschreibung: Das Schilfrohr ist eines der Gräser, dass besonders oft auf feuchten und sumpfigen Ödland wächst. Es kann am Rand von Teichen, Feuchtgebieten oder in naturalistischen Gärten gepflanzt werden. Es ist eine sehr schnell wachsendes und expansives Ziergras. Es kann bis zu 4 Meter Höhe erreichen. Die Rhizome sind stark, dick und sehr verzweigt. Stiele des Schilfrohrs sind hohl, ziemlich fest, nackt und glänzend. Die Blätter sind breit, steif und scharf. Sie haben eine grüne Färbung mit einem grauen Farbton.


Die rispigen Blütenstände haben eine violett-braunen Farbton. Sie sind groß und weich. Die Früchte sind Karyopsen. Das Schilfrohr blüht von Juli bis September. Sie gehört zu der Familie der Poaceae. Natürlich treffen wir sie fast auf der ganzen Welt wegen seiner einfachen Anpassung an die klimatischen Bedingungen und die rasche Verbreitung. Das Schilfrohr ist völlig frostbeständig.

Pflege: Das Schilfrohr wächst sehr schnell, wenn es an einem sonnigen Stelle gepflanzt ist. Im Halbschatten wird es auch gut gedeihen, es kann aber umkippen. Es liebt einen sehr feuchten und nassen Boden. Das Schilfrohr kann problemlos auf dem sumpfigen Boden in der Nähe des Teiches gepflanzt werden. Auf trockenen Böden wächst es nicht zu hoch. Es brauch keine Düngung. Das Schilfrohr bildet starke und lange Rhizome, was man bei der Wahl des Anbauplatzes berücksichtigen muss. Gepflanzt ohne jegliche Rhizombegränzer, wird sie schnell den gesamten Raum bewachsen. Wir schneiden die Stieie und Blätter erst im Frühjahr.

Vermehrung: Das Schilfrohr wird durch Teilung der Rhizome vermehrt. Es reicht sogar nur so viel wie 15 cm des Rhizoms. Die Bewurzelung funktioniert auch ganz gut im Wasser.

Krankheiten und Schädlinge: Das Schilfrohr ist so widerstandsfähig, dass in der Regel keine Schädlinge und Krankheiten vorkommen.


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