Pflanzen Enzyklopädie / Gartentipps

Zauberbambus (Phyllostachys vivax) ‘Aureocaulis’

Kategorie: Bambus,Ziergräser – Autor: Sylwia – Februar 11, 2011
Zauberbambus Aureocaulis

Beschreibung: Der Zauberbambus ‘Aureocaulis’ Ein hervorragender, ausläufertreibender Gartenbambus.  Seine Halme sind zartgelb mit unregelmäßigen grünen Streifen geschmückt. Sowie Phyllostachys vivax ‘Huanwhenzu‘ wächst auch der Zauberbambus ziemlich schnell, daher benötigt er auch viel Platz. Der Zauberbambus ‘Aureocaulis’ kann eine Höhe von 5-10 m erreichen und ist gut schnittverträglich. Die jungen Halme sind gelb und haben flammende Halmscheiden. Später wird die Farbe intensiver.


Die Halme können einen Durchmesser von 6 cm erreichen. Die Blätter sind grün, mittelgroß, dekorativ.  Der Zauberbambus wächst anfangs leicht schräg. Die Halmspitzen sind leicht gebogen. Perfekt für eine Hecke geeignet und auch als Sichtschutz. Der Zauberbambus ‘Aureocaulis’ kann ebenso im Kübel gepflanzt werden. Seine Sprossen sind essbar.

Pflege: Alle Phyllostachys-Arten benötigen einen humosen, nährstoffreichen und durchlässigen Boden. Der pH-Wert sollte leicht sauer oder neutral sein. Am besten wachsen sie an einer vollsonniger Stelle. Da sie im Unterschied zu z.B Fargesia murielae expansive Ausläufer bilden können, sollten sie mit einer Rhizomsperre begrenzt werden. Der Boden sollte feucht gehalten werden, doch man sollte unbedingt staunässe vermeiden. Frosthart bis -22 ° C, aber besonders während den ersten Jahren im Boden ist es gut sie mit einem Winterschutz zu versehen. Düngen von April bis September. Kübelpflanzen sollte man in einem kühlen und hellen Raum überwintern, das Gießen etwas reduzieren. Im Mai kann die Pflanze ins Garten gestellt werden, nachdem sie zunächst schrittweise an die Sonne gewöhnt wird. Bambus kann blühen, aber es passiert sehr selten, in Abständen von mehreren Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten. Nach der Blüte sterben die Pflanzen meistens ab.

Vermehrung: Durch Rhizom-Teilstücke oder durch Teilung.

Krankheiten und Schädlinge: Wurzel- und Blattfäulnis durch zu reichliche Wassergaben verursacht, besonders im Winter. Eine geschwächte Pflanze ist  für Spinnmilben und Blattläuse anfällig. Wir können dagegen selber ökologische Spritzmittel gegen Blattläuse herstellen.


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