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Anthurie, Flamingoblume (Anthurium)

Kategorie: Zimmerpflanzen – Autor: Sylwia – Juni 9, 2014
Anthurie, Flamingoblume

Beschreibung: Die Anthurie zählt zu den Froschlöffelähnlichen und ist der Gattung der Aronstabgewäche zugehörig. Sie stammt aus den tropischen Gebieten der südamerikanischen Urwälder und blüht beinahe das gesamte Jahr über. Die Hauptblütezeit der Anthurie liegt zwischen Frühling und Herbst, bei richtige Pflege jedoch ist es möglich, die kraftvoll gefärbten Blüten das gesamte Jahr über zu bewundern. Die Vielfalt der Züchtungen ist bei der Anthurie besonders groß.


Was jedoch charakteristisch für alle Anthurienarten ist, ist die herzförmige Struktur der Blätter, die teilweise eine bunter Musterung aufweisen. Die Blüten der Anthurie sind oft rot oder auch weiß, können allerdings weitere Farbschattierungen zeigen. Sie eint der auffällig große Kolben, der mit seiner gelblich-weißen Farbe und dem geraden Stand ins Auge fällt. Die Anthurie steht gerne an Plätzen, an denen es nicht zu dunkel ist. Sowohl Halbschatten als auch helles Licht liebt sie am meisten. Kälte ist zudem ein Faktor, auf den diese lang blühende Zimmerpflanzen gerne verzichten. Sie liebt hingegen die Wärme, kann jedoch direkte Sonneneinstrahlung nicht ausstehen. Es kann sich bei der Anthurie lohnen, sie auf ein Fensterbrett über der Heizung zu stellen, da diese Pflanze es auch von unten her gerne warm hat. Da auch die Anthurie während des Jahres in eine Ruhephase übertritt, sollte die Raumtemperatur zwischen November und Februar bei ungefähr 16 bis 18 Grad liegen. Sie fordert nicht nur während dieser Zeit, sondern auch während es restlichen Jahres kaum besondere Pflege. Achtung! Flamingoblumen sind giftige Zimmerpflanzen und auch giftige Pflanzen für Katzen. Besonders sollte man sie nicht als Pflanzen im Babyzimmer verwenden.

Pflege: Die Verwendung gewöhnlicher Erde ist für die Anthurie vollkommen ausreichend. Die Erde sollte stets feucht gehalten werden, auch wenn die Anthurie gelegentliche Trockenheit ohne Schäden übersteht. Während der Ruhephase kann die Wasserversorgung ein wenig reduziert werden. Unbedingt vermieden werden sollte Staunässe im Topf der Anthurie. Es ist möglich, die Anthurie in etwa 14-tägigem Rhythmus zu düngen. Dies sollte jedoch nicht in der Ruhephase der Pflanze erfolgen, da dies zu einer Überversorgung mit Nährstoffen führen kann. Damit die Anthurie stets schön anzusehen ist, kann ein regelmäßiges Besprühen der Pflanze mit klarem Wasser für die Entfernung von Staub und Schmutz angewendet werden. Da die Anthurie nur recht langsam wächst, genügt ein Umtopfen in einem Rhythmus von etwa zwei bis drei Jahren. Es lohnt sich daher, eine Anthurie schon in einer gewissen Größe zu kaufen, um ihre Pracht vorzeitig genießen zu können. Anthurien bei www.floraprima.de werden ab einer Größe von 30 Zentimetern verkauft, was sich für Innenräume als optimal erweist.

Vermehrung: Die Anthurie kann durch einfaches Teilen der Pflanze oder auch über Kopfstecklinge vermehrt werden.

Krankheiten und Schädlinge: Die Anthurie kann während ihrer Lebenszeit möglicherweise von Thripsen, Blättläusen, Schildläusen oder auch Wollläusen befallen werden. Erfahre auch, wie man am besten Thripse bekämpfen kann. Dies ist in der Regel auf eine zu trockene Raumluft zurückzuführen, weswegen eine Bekämpfung stets auch mit einer Erhöhung der Raumluftfeuchte einhergehen sollte. Bei Staunässe oder zu nasser Erde neigt die Anthurie zu Wurzelfäule und Grauschimmel. Dies erfordert keine gesonderte Behandlung, sondern lediglich das deutliche Verringern der Wasserversorgung. In unserem anderen Beitrag schreiben wir, wie man am besten Grauschimmel bekämpfen kann. Trocknen die Blätter der Anthurie an ihren Seiten an, so sollte wiederum die Raumluftfeuchte überprüft werden. Das regelmäßige Besprühen der Pflanze mit  Wasser schafft hier schnelle Abhilfe. Es können auch Fliegen in Blumenerde, sowie Weißer Belag auf Blumenerde vorkommen.

 

 


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