Pflanzen Enzyklopädie / Gartentipps

Junischnee (Serissa foetida)

Kategorie: Zimmerpflanzen – Autor: Sylwia – Oktober 30, 2015
Junischnee

Beschreibung: Der Junischnee  gehört zu der Familie der Rubiaceae. Er kommt aus den subtropischen Wäldern und Sumpfgebieten in Westasien, von Indien bis Japan. In der Natur ist er ein wintergrüner Strauch, der bis 60 cm Wuchshöhe erreicht. Die Zweige wachsen in allen Richtungen und bilden eine strauchige Kugel. Die Blätter sind glatt, glänzend.


Die Rinde ist hellgrau, schuppig. Die Blüten sind weiß, zahlreich. Der Junischnee kann in verschiedenen Jahreszeiten blühen, aber meistens im Frühling. Beschädigte Blätter und Zweige duften unangenehm. In unserem Klima ist Junischnee eine Zimmerpflanze. Sie wird für Bonsai verwendet. Der Junischnee ist recht anspruchsvoll im Anbau.

Pflege: Der Junischnee benötigt eine sonnige Stelle. Er sollte vor direkter Sonne geschützt sein. Der Junischnee braucht einen durchlässigen, fruchtbaren, leicht sauren Boden. Eine Drainage ist notwendig. Dieses Bäumchen wird oft gegossen, darf aber nicht nass stehen, da sonst die Blattspitzen schwarz werden. Bei heißem Wetter gießen wir sogar zwei mal am Tag. Den Junischnee können wir besprühen, aber nicht währen der Blüte. Zum Gießen verwenden wir lauwarmes, weiches Wasser. Die Pflanze ist empfindlich gegenüber hartes Wasser. Jede 2 Wochen wird sie gedüngt, besonders, wenn sie blüht. Bonsai-Dünger wird sich dafür gut eignen. Den Junischnee sollten wir oft zurückschneiden, damit er eine kompakte Form behält. Die Pflanze wird im zeitigen Frühling umgetopft, wenn die Wurzeln den ganzen Kübel duchwurzeln. Diese Pflanze ist empfindlich gegenüber Durchzug. Im Winter geht sie in Ruhestand über, daher wird das Gießen reduziert. Die Temperatur sollte ca. 15°C betragen.

Vermehrung: Den Junischnee vermehren wir über leicht verholzte Kopfstecklinge. Sie brauchen eine hohe Luft- und Bodentemperatur und fechte Luft.

Krankheiten und Schädlinge: Zu hartes Wassen und zu kalkhaltiger Boden verursachen Blattchlorose.


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